SPD Nürnberg 2026: Was Nasser Ahmed wirklich plant – das Wahlprogramm im Detail
- Kevin Kienle
- vor 19 Stunden
- 9 Min. Lesezeit
Wer verstehen will, wie die Nürnberger SPD in die Kommunalwahl am 8. März 2026 zieht, muss zwei Dinge gleichzeitig lesen: ein 44 Seiten starkes Wahlprogramm und eine Kampagne, die mit einem einzigen Satz bundesweite Aufmerksamkeit erzeugt hat. „Mein N-Wort ist Nürnberg“ – so stand es auf einem rund 140 Quadratmeter großen Banner an der Fassade des Karl-Bröger-Hauses, der Nürnberger SPD-Zentrale. Das Plakat hat die Debatte über Nasser Ahmed bestimmt, bevor viele überhaupt zum Programm gekommen sind. Der Begriff „N-Wort“ steht in der öffentlichen Debatte als Platzhalter für eine rassistische Beleidigung – Ahmed nutzt ihn bewusst, um ihn umzudeuten.
Doch wer das Programm liest, findet nicht die Provokation des Plakats, sondern einen Text, der in Ton und Aufbau eine klare Gegenerzählung zur CSU formuliert: Nicht „weiter anpacken“, sondern „Neustart“. Nicht Harmonie, sondern Problemdiagnose. Der Slogan dazu: „Besser für Nürnberg“. Und ein Spitzenkandidat, der – würde er gewählt – nach eigener Aussage der erste Schwarze Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt wäre und allein durch seine Biografie eine politische Botschaft trägt.
Das Programm gliedert sich in drei Leitversprechen: „Zuhause fühlen. Zusammenhalt erleben. Zukunft gestalten.“ Darunter gruppieren sich 17 Themenfelder von Wohnen über Sicherheit bis Digitalisierung. Die journalistische Analyse zeigt: ein Papier mit Alltagsfokus und sozialpolitischem Kern – aber auch mit offenen Fragen.
Wohnen: „New Deal“ mit bis zu 400 Millionen Euro
Kein Thema steht im SPD-Programm so prominent wie das Wohnen. Es ist das erste inhaltliche Kapitel, das längste und das mit dem größten konkreten Preisschild: Bis zu 400 Millionen Euro sollen über sechs Jahre in einen „New Deal Wohnen“ fließen – finanziert über den kommunalen Anteil des Sondervermögens des Bundes. Im Programm ist diese Summe als Zielgröße veranschlagt; in Interviews spricht Ahmed teils von bis zu 450 Millionen Euro. Die SPD liefert dazu acht konkrete Maßnahmen, darunter den Ausbau geförderter Wohnungen auch für die Einkommensstufen 2 und 3, eine „Bodenstrategie 2035“ mit Erbbaurecht statt Grundstücksverkauf, die Sicherung auslaufender Belegungsrechte, ein „AzubiWerk Nürnberg“ für junge Auszubildende und konsequentere Leerstandsbekämpfung.
Die Diagnose im Programm ist scharf formuliert: Über 7.000 Haushalte seien wohnungssuchend gemeldet, die Durchschnittsmiete liege bei 9,65 Euro pro Quadratmeter, Neubauwohnungen kosteten bis zu 8.800 Euro pro Quadratmeter. 2024 seien nur 1.497 Wohnungen fertiggestellt worden – ein Rückgang um 26 Prozent. Mehr als 2.500 Menschen lebten ohne festes Zuhause. Diese Zahlen stammen aus dem Wahlprogramm selbst; eine unabhängige Verifizierung anhand amtlicher Statistiken steht aus.
Die journalistische Gegenfrage: Ob die bis zu 400 Millionen tatsächlich aus dem Sondervermögen fließen können, hängt von Verteilungsentscheidungen auf Bundes- und Landesebene ab, die nicht in der Hand der Kommune liegen. Das Programm benennt die Summe als Zielgröße – nicht als gesicherte Zusage. Und ein „New Deal“ ohne Garantie auf die Finanzierung bleibt zunächst ein politisches Versprechen
Mobilität: Pragmatismus statt Prestige – und ein klares Nein zur Magnetschwebebahn
Im Verkehrskapitel positioniert sich die SPD über zwei klare Absagen: Nein zur Magnetschwebebahn (mindestens 71 Millionen Euro), Nein zur Landesgartenschau (mindestens 50 Millionen Euro). Das frei werdende Geld soll stattdessen in „das, was täglich wirkt“ investiert werden – den Ausbau von U-Bahn und Straßenbahn als „Rückgrat des ÖPNV“.
Das konkreteste Versprechen im Bereich Mobilität: Ein kostenloses Schülerticket für alle Nürnberger Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2026/27, finanziert unter anderem über die geplante Übernachtungssteuer. Dazu kommt ein „Nürnberger Modell“ für ein stark rabattiertes soziales Deutschlandticket.
Beim Frankenschnellweg – dem Verkehrsprojekt, das Nürnberg seit Jahren spaltet – wählt die SPD eine differenzierte Position: grundsätzlich Ja zum Ausbau mit Tunnellösung, aber die Stadt dürfe „nicht mehr als 200 Millionen Euro“ Eigenanteil tragen. Alles andere gefährde Projekte für Schüler, Kinder und Jugendliche, so Ahmed im t-online-Streitgespräch. Entscheidend sei eine verbindliche Förderzusage des Freistaats über 80 Prozent der Gesamtkosten – die es bis heute nicht gebe.
Bemerkenswert ist zudem der Fünf-Punkte-Plan gegen das Baustellen-Chaos: verbindliche Startpflicht innerhalb von fünf Werktagen nach Absperrung, progressive Gebühren bei langer Blockade, Stillstands-Sanktionen nach 20 Werktagen und eine digitale Baustellenplattform. Das Thema ist in Nürnberg emotional aufgeladen – laut TomTom Traffic Index 2025 lag die Frankenmetropole mit einem Innenstadtstau-Niveau von 50 Prozent auf Platz eins im Vergleich der 29 untersuchten deutschen Großstädte. Die SPD benennt das Problem konkreter als die CSU.
Sicherheit: Sozialpolitik als Kriminalpolitik
Beim Thema Sicherheit setzt die SPD einen fundamental anderen Akzent als die CSU. Wo die CSU Bußgelder, Verbotszonen und den kommunalen Ordnungsdienst betont, formuliert die SPD: „Die beste Kriminalpolitik ist eine gute Sozialpolitik.“ Sie beginne „mit der Geburt, stärkt Familien und setzt sich fort im Kindergarten – mit Bildung, Förderung und Werten“.
Das Programm bestreitet nicht die Existenz von Sicherheitsproblemen. Nürnberg gehöre statistisch „zu den sichersten Großstädten Deutschlands“, doch viele Menschen fühlten sich an bestimmten Orten unsicher. Die SPD setzt auf Gestaltung – hellere, freundlichere Plätze, sichtbare Polizeipräsenz – und bei Suchterkrankungen auf „Prävention, Unterstützung, Therapie und Perspektiven – nicht auf Kriminalisierung“. Wer Drogen verkaufe und „am Elend kranker Menschen“ verdiene, müsse strafrechtlich verfolgt werden, so das Programm wörtlich.
Das ist eine bewusste Unterscheidung zum Ordnungsdiskurs der CSU – keine Waffenverbotszonen, keine „drastischen Bußgeldanhebungen“, stattdessen das Versprechen: Sicherheit durch gerechte Lebensverhältnisse. Ob das die Wähler überzeugt, die sich am Hauptbahnhof oder in der Königstorpassage unwohl fühlen, ist die offene politische Frage.
Bildung und Soziales: Chancengerechtigkeit als Leitbegriff
Die „Bildungsoffensive“ ist die zweite der drei Kernoffensiven. Die SPD verspricht eine „Stadt, in der kein Talent verloren geht“ – und unterfüttert das mit einer konkreten Kritik: Jedes Jahr würden 50 bis 60 Millionen Euro für Lehrkräfte nicht abgerufen, die der Stadt zustünden, so Sozialreferentin Elisabeth Ries bei der Programmvorstellung. „Da hätte ich mir von einem CSU-Bürgermeister mehr erhofft.“
Das Programm fordert den Ausbau der Ganztagsbildung, mehr Schulsozialarbeit, verlässliche Nachmittagsbetreuung und eine kommunale Vergabeordnung, die gute Arbeitsbedingungen sichert. Im Bereich Familie sollen Kita-Plätze ausgebaut und Beratungsangebote gestärkt werden. Ein „Housing First“-Ansatz soll Obdachlosigkeit bekämpfen.
Auffällig ist, wie stark das Programm Chancengerechtigkeit als roten Faden nutzt – stärker als Infrastruktur oder Modernisierung. „In einer Stadt, in der Herkunft oder Einkommen nicht darüber entscheiden, welche Chancen jemand hat“ – dieser Satz aus dem Programm ist zugleich die persönliche Geschichte des Kandidaten: als Sohn eritreischer Einwanderer, aufgewachsen in Nürnberg-St. Peter, promoviert an der FAU.
Innenstadtoffensive: Markthalle statt Magnetschwebebahn
Die dritte Offensive widmet sich der Innenstadt – und hier wird die Abgrenzung zur CSU am plastischsten. Die SPD will die Fußgängerzone vom Hauptbahnhof bis zur Burg als „Flanier- und Klimameile“ weiterentwickeln. Im ehemaligen Kaufhof soll eine „kulinarische Markthalle“ entstehen – „ein Ort der Begegnung mitten in der Stadt“. Die CSU plant für denselben Standort ein „Zeughausquartier“ mit Wohnen, Gastronomie und Einzelhandel.
Auch beim Burggraben gehen die Visionen auseinander: Wo die CSU eine Landesgartenschau anstrebt, will die SPD das Geld umwidmen – „in die Belebung der Innenstadt“ und „mehr Grün dorthin bringen, wo es im Alltag fehlt – vor allem in der Südstadt und im Westen“. Das ist ein klassischer Verteilungskonflikt: Prestige-Event versus Alltagsinvestition. Die SPD setzt eindeutig auf Letzteres.
Dazu kommt das Konzept der „15-Minuten-Stadt“: Alle Dinge des täglichen Bedarfs sollen von jedem Haus in Nürnberg innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder per Rad erreichbar sein. Der Superblock in Gostenhof wird als Beispiel genannt – allerdings mit der ehrlichen Einschränkung, dass er auch zeige, wie wichtig Bürgerbeteiligung und eine städtebauliche Einbettung seien.
Finanzen: Übernachtungssteuer und eine klare Absage an Prestigeprojekte
Die Finanzierungsfrage durchzieht das gesamte Programm. Die SPD benennt die Lage offen: „Steigende Kosten, stagnierende Einnahmen und die Folgen der vergangenen Krisen.“ Nürnberg habe vor allem Investitionsschulden und falle beim Thema Altschuldenentlastung „durch das Raster“, weil das Bundesprogramm auf Kassenkredite westdeutscher Kommunen zugeschnitten sei.
Ihre Lösung hat zwei Säulen: erstens die Absage an teure Projekte (Magnetschwebebahn, Landesgartenschau), zweitens neue Einnahmen. Das zentrale Instrument ist die Übernachtungssteuer: 15 bis 20 Millionen Euro jährlich soll sie bringen, sobald der Freistaat seine „Blockade“ dagegen aufgibt. Das Geld soll in Tourismus, Innenstadt und das kostenlose Schülerticket fließen. Nürnberg verzeichnete laut Congress- und Tourismus-Zentrale (CTZ) im zuletzt verfügbaren Jahreszeitraum 2024 mit über 3,8 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord – Grundlage für die Einnahmeprognose der SPD.
Die offene Flanke: Die Übernachtungssteuer ist in Bayern derzeit nicht erlaubt. Ob und wann der Freistaat seine Haltung ändert, liegt nicht in der Hand der Kommune. Die SPD macht ein Finanzierungsinstrument zum Pfeiler, auf das sie keinen direkten Zugriff hat.
Wirtschaft und Arbeit: Industriestadt mit Vergabeordnung
„Wir wollen, dass Nürnberg Industriestadt bleibt“, betont Nasser Ahmed. Das Programm spricht von „guter Arbeit“, „fairen Bedingungen“ und einer kommunalen Vergabeordnung, die Unternehmen, die für die Stadt arbeiten, zu guten Arbeitsbedingungen verpflichtet. Das ICE-Werk, das nicht nach Nürnberg kam, wird als Fehler benannt, „der sich nicht wiederholen darf“.
Wo die CSU auf KI-Standort und technologische Innovation setzt, betont die SPD die soziale Dimension von Wirtschaft: Arbeitnehmerrechte, Ausbildung, Ansiedlung – aber wenig zur technologischen Profilierung. Die Markthalle in der Innenstadt und die „Innenstadtoffensive“ sind die sichtbarsten wirtschaftspolitischen Projekte. Zum Thema Wissenschaftsstandort bleibt das Programm vergleichsweise dünn.
Klimagerechtigkeit: Pragmatisch, sozial, ohne harte Zielpfade
Die SPD überschreibt ihr Klimakapitel mit „Klimagerechtigkeit“ und betont: „Das Klima verhandelt nicht.“ Der Ansatz sei ein „pragmatischer Klimaschutz, der seine Ziele verlässlich und effizient erreicht und die Nürnbergerinnen und Nürnberger vor explodierenden Energiekosten schützt“. Konkret: Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, Begrünung, Pocket Parks, urbane Kühlung. Die neuen Stadtteile Lichtenreuth und Tiefes Feld sollen mit Fernwärme, PV-Anlagen und „Schwammstadt“-Konzepten gebaut werden.
Vergleicht man den Klimaabschnitt mit dem CSU-Programm, zeigt sich eine bemerkenswerte Parallele: Beide Parteien setzen auf Ausbau und Begrünung, beide vermeiden harte CO₂-Zielpfade oder Einschränkungen. Die SPD verwendet den Begriff „Klimagerechtigkeit“, die CSU spricht von „Angeboten statt Verboten“ – der rhetorische Unterschied ist größer als der inhaltliche.
Kultur und Zusammenhalt: Community Centers statt Kongresshalle
Im Kulturkapitel wird die SPD am deutlichsten sozialdemokratisch: Kultur sei „schön, eckt an, verbindet“ – und müsse „frei und mutig“ sein. Das Programm fordert die Stärkung der Kulturläden in den Stadtteilen und ein Netz aus „Häusern des Zusammenhalts“ – inspiriert von internationalen Community Centers, aber „mit Nürnberger Herzlichkeit“. Diese sollen Schulen, Nachbarschaftstreffs, Kulturläden und Kinder- und Jugendeinrichtungen vernetzen.
Auffällig ist, was das Programm nicht prominent benennt: die Kongresshalle, das Dürer-Jahr 2028 oder die Opernhaus-Interimsspielstätte. Diese Großprojekte, die im CSU-Programm als Leuchttürme stehen, fehlen in der SPD-Erzählung weitgehend. Das passt zur Gesamtlogik: Kultur als Nahversorgung, nicht als Standortfaktor.
Dazu kommt ein Detail, das politisch relevant sein dürfte: Ahmed kündigte im Zuge der N-Wort-Debatte die Einrichtung eines „Black Community Centers“ in Nürnberg an – ein Projekt, das bisher nicht im Wahlprogramm steht, aber im Wahlkampf Gewicht bekommen hat.
Verwaltung und Digitalisierung: E-Akte und Bürokratieabbau
Auch die SPD widmet der Verwaltungsmodernisierung ein eigenes Kapitel. Sie fordert, die E-Akte zum Standard zu machen, Zuständigkeiten zu vereinfachen und „Verwaltung als Freund und Helfer“ zu denken. Der Ton ist weniger missionärisch als bei der CSU, die Nürnberg zum „modernsten Bürgerdienstleister Bayerns“ machen will. Die SPD formuliert vorsichtiger: Bürokratie sei „vom Segen zum Fluch“ geworden, Digitalisierung sei „eine Chance“.
Konkret wird das Programm beim Baustellenmanagement: QR-Codes an Baustellen, eine digitale Plattform, verbindliche Fristen. Das ist handwerklich die sauberste Digitalisierungsidee im Papier – weil sie ein Problem adressiert, das die Nürnberger täglich erleben.
Was dieses Programm über die SPD – und über Nürnberg – sagt
Das SPD-Wahlprogramm 2026 ist ein Gegenentwurf. Nicht in der radikalen Form, sondern in der Erzählung: Wo die CSU „weiter anpacken“ sagt, sagt die SPD „es reicht nicht“. Wo die CSU Projekte zählt, zählt die SPD Probleme. Wo die CSU Harmonie verspricht, formuliert Ahmed Konflikt: gegen Prestigeprojekte, gegen nicht abgerufene Fördergelder, gegen einen Oberbürgermeister, der „außer Sprüchen nicht viel bewegt“ habe.
Die Stärke des Programms liegt in der sozialpolitischen Konkretion: bis zu 400 Millionen für Wohnen, ein kostenloses Schülerticket, 200-Millionen-Deckel beim Frankenschnellweg, Fünf-Punkte-Plan gegen Baustellen-Chaos. Das sind überprüfbare Versprechen mit klaren Zahlen. Die Schwäche liegt in der Finanzierungslücke: Das Sondervermögen und die Übernachtungssteuer – die beiden zentralen Geldquellen – sind keine kommunalen Entscheidungen. Ob Bund und Freistaat mitspielen, bleibt offen.
Das „Mein N-Wort ist Nürnberg“-Plakat hat derweil eine Debatte ausgelöst, die über Kommunalpolitik hinausgeht: über Identität, Rassismus und die Frage, wer in Deutschland für welche Ämter kandidieren darf. Die Reaktionen waren gespalten – lokaler Zuspruch, überregionale Kritik, deutliche innerparteiliche Spannungen. Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V.) forderte in einem offenen Brief die sofortige Abnahme des Plakats: Das Wortspiel konterkariere die langjährige Arbeit gegen die Normalisierung des Begriffs. Ahmed selbst steht dazu: „Es ging nie nur um Provokation.“ In Nürnberg, das sich auf seine Menschenrechtstradition beruft, wird man am 8. März sehen, ob diese Botschaft trägt.
Das Programm setzt auf Alltagsnähe, sozialen Ausgleich und die Behauptung, dass Nürnberg unter der CSU-Führung nicht vorankomme. Ob Nürnberg den Neustart will – oder das Weiter-so vorzieht – entscheidet sich in weniger als drei Wochen.
Wer die Positionen der SPD mit denen anderer Parteien vergleichen möchte, findet im Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl 2026 eine zusätzliche Orientierung. Das Tool von The Nuremberg Times stellt 30 Thesen zu lokalen Themen auf und gleicht die eigenen Prioritäten mit den Positionen der antretenden Parteien und Listen ab – unabhängig und kostenfrei unter https://wahlnavigator-nuernberg.de/.
Transparenzhinweis: Dieser Artikel basiert auf dem offiziellen Wahlprogramm der SPD Nürnberg, veröffentlicht als PDF auf nasser-ahmed.de (abgerufen am 12.02.2026), auf den Antworten von Dr. Nasser Ahmed auf den t-online-Fragebogen (veröffentlicht am 13.01.2026, aktualisiert am 30.01.2026), auf der t-online-Berichterstattung zur Programmvorstellung (18.01.2026), auf dem t-online-Streitgespräch der OB-Kandidaten (12.02.2026), auf Medienberichten zur N-Wort-Debatte (t-online, nordbayern.de, inFranken.de, vorwärts.de, Berliner Zeitung, MiGAZIN, Januar 2026), auf dem offenen Brief der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD Bund e.V., isdonline.de, Januar 2026), auf dem TomTom Traffic Index 2025 (veröffentlicht Februar 2026, Vergleich der 29 größten deutschen Großstädte), auf Übernachtungsdaten der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ Pressemitteilung vom 26.02.2025, zuletzt verfügbare Jahreszahl 2024) sowie auf dem Wikipedia-Artikel zur Kommunalwahl Nürnberg 2026. Die Ankündigung eines Black Community Centers wurde in der Berliner Zeitung vom 20.01.2026 berichtet. Die im Wohnungskapitel genannten Zahlen (7.000 wohnungssuchende Haushalte, 9,65 Euro/m² Durchschnittsmiete, bis zu 8.800 Euro/m² Neubaupreis, 1.497 Fertigstellungen 2024, 2.500 Menschen ohne festes Zuhause) stammen aus dem SPD-Wahlprogramm; eine unabhängige Verifizierung anhand amtlicher Statistiken wurde nicht vorgenommen. Der Nürnberger Wahlnavigator ist ein Angebot von The Nuremberg Times. The Nuremberg Times hat keine Wahlempfehlung abgegeben. Diese Analyse dient der journalistischen Einordnung.
Quelle Bild: Nasser Ahmed
