Sonntag, 27. September 2026
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- Die zehn Prozent zu knacken und nach oben ist möglich – Road to Landtag mit Claudia Arabackyj
Die bevorstehende Landtagswahl in Bayern rückt in weniger als zwei Wochen näher. The Nuremberg Times hat Claudia Arabackyj, SPD-Stadträtin und Kandidatin auf dem vierten Listenplatz, seit Beginn des Jahres auf ihrem spannenden Weg zur Wahl begleitet. In der neuesten Episode von „Road to Landtag mit Claudia Arabackyj“ diskutieren wir die sich ständig ändernde politische Stimmung in Bayern und ganz Deutschland. Während Wahlumfragen immer häufiger erscheinen, zeigt sich ein Stimmungstief bei Parteien wie der SPD, CSU und den Grünen. Interessanterweise konnten die Freien Wähler, insbesondere durch die Flugblatt-Affäre rund um Hubert Aiwanger, in den Umfragen zulegen. Doch neben den aktuellen Umfragen und politischen Entwicklungen blicken wir auch in die Zukunft: Was erwartet Claudia Arabackyj nach der Wahl? Wie wird ihr Weg aussehen, sollte sie in den Landtag einziehen oder falls nicht? Welche ersten Schritte plant sie nach dem intensiven Wahlkampf? Auf all diese Fragen gibt Claudia Arabackyj in einem tiefgründigen Gespräch mit Kevin Kienle, dem Gründer von The Nuremberg Times, Antworten. Die Podcastserie „Road to Landtag mit Claudia Arabackyj“ von The Nuremberg Times begleitet die SPD-Stadträtin Claudia Arabackyj auf ihrem Weg zur Landtagswahl 2023. In einer entspannten Gesprächsatmosphäre unterhält sich Kevin Kienle, Gründer von The Nuremberg Times, mit Claudia über ihre politischen Ziele und Erlebnisse im Wahlkampf.
- Die Gerchgroup-Insolvenz – U12
Das ehemalige Gelände von Quelle in Nürnberg-Muggenhof wurde von der renommierten Düsseldorfer Gerchgroup erworben. Für dieses bedeutende, bis dato ungenutzte Bauwerk und zweitgrößte leerstehendes Gebäude in Deutschland, waren ambitionierte Entwicklungspläne vorgesehen, die Wohnräume, Nahversorgungseinrichtungen, Büroflächen sowie städtische Einrichtungen von Nürnberg umfassten. Zudem war eine umfassende Sanierung und Neugestaltung des Geländes geplant, die zu einer erheblichen Aufwertung des Stadtteils Muggenhof führen sollte. Jedoch hat die Gerchgroup kürzlich Insolvenz angemeldet, und in der vergangenen Woche wurden sämtliche Bauarbeiten vorerst eingestellt. Die zukünftige Entwicklung des Areals steht nun zur Debatte. Paul Arzten, Stadtrat der Grünen in Nürnberg, und Kevin Kienle, Gründer von The Nuremberg Times, diskutierten diese Thematik ausführlich in der jüngsten Episode des U12 Podcasts. Die U12-Podcastserie von The Nuremberg Times, moderiert von Paul Arzten und Kevin Kienle, bietet tiefsinnige Einblicke und lebendige Diskussionen über aktuelle Nachrichten und Ereignisse in Nürnberg, immer mit einem Auge auf landesweite Trends und Themen. Heute nehmen sie sich Themen vor, die die Bürger von Nürnberg und ganz Deutschland berühren. Schaltet ein und lasst euch mitreißen von den Gesprächen unserer Gastgeber, die darauf warten, euch mit wichtigen und aktuellen Informationen zu versorgen.
- Thüringer Landtag: CDU und AfD stimmen gemeinsam für Steuersenkung
In einem beispiellosen politischen Manöver hat die Opposition im Thüringer Landtag, angeführt von der CDU, gemeinsam mit der AfD eine Steuersenkung durchgesetzt. Dies geschah gegen den ausdrücklichen Willen der rot-rot-grünen Regierungskoalition.
- Bauarbeiten für „The Q“ in Nürnberg gestoppt: Gerch-Tochter meldet Insolvenz an
Die Gerch-Projektgesellschaft „The Q“, verantwortlich für die Entwicklung des ehemaligen Quelle-Geländes in Nürnberg, hat Insolvenz angemeldet. Dies folgt kurz nachdem die Dachgesellschaften der Gerch-Gruppe ebenfalls Insolvenzanträge gestellt hatten. Das ehemalige Versandzentrum „The Q“, das unter Denkmalschutz steht, sollte nach Fertigstellung eine Mischung aus Wohnungen, Büros, Gastronomie, Einzelhandel und einer Kita bieten. Der erste Bauabschnitt war für das zweite Halbjahr 2024 geplant. Jedoch wurden die Bauarbeiten nach dem Insolvenzantrag vom 14. September 2023 beim Amtsgericht Düsseldorf vorerst eingestellt. Die Gerch-Gruppe hatte bereits 2021 den ersten Bauteil an einen institutionellen Investor verkauft. Nachdem die Dachgesellschaften im August 2023 einen Antrag auf Eigenverwaltung gestellt hatten, versuchte das Management, die Projekte zu stabilisieren. Eine Lösung schien in Sicht, da der Käufer bereit war, die laufenden Zahlungen fortzusetzen. Doch nach einer Überprüfung der Rechnungen stellte der Erwerber fest, dass er bereits Erschließungskosten für das Grundstück bezahlt hatte, die eigentlich von Gerch zu tragen waren. Dies führte zu einer vorläufigen Überzahlung und der Einstellung weiterer Zahlungen, wodurch die Projektgesellschaft zahlungsunfähig wurde. Mathias Düsterdick, Geschäftsführer der Projektgesellschaft, erklärte, dass die Bauarbeiten gestoppt wurden, um weitere Schäden für die Baufirmen zu vermeiden. Ein genauer Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Bauarbeiten steht noch aus. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Jens Schmidt, wird sich nun in die Sachlage einarbeiten. Hintergrund: Die Gerch-Gruppe, wie viele andere Projektentwickler, geriet aufgrund des Ukraine-Kriegs, der Inflation, des zurückgehenden Transaktionsmarkts und steigender Zinsen in eine Krise.
- Bayernliga Playoffs 2023: Nürnberg Hawks vs. Erlangen Sharks – Das Frankenderby in Erlangen
Am Sonntag, dem 17.09.23, steht ein Highlight im Kalender jedes Footballfans: Die Bayernliga Playoffs. In einem mit Spannung erwarteten Match treten die Nürnberg Hawks gegen die Erlangen Sharks an. Die Sharks, stolze Division Nord Champions mit einer beeindruckenden Bilanz von 7 Siegen und 3 Niederlagen in der regulären Saison 2023, sind bereit für die Herausforderung. Seit 2012 sind die Sharks ein fester Bestandteil der Bayernliga und haben bereits zahlreiche Playoff-Matches bestritten. Doch auch die Nürnberg Hawks haben den klaren Blick auf den begehrten Titel: Bayernliga Champion 2023. Für alle Fans, die das Spiel live erleben möchten: Das Frankenderby findet um 15 Uhr in der SpVgg Erlangen, Kurt-Schumacher-Str. 11, 91052 Erlangen statt. Und für diejenigen, die von weiter weg mitfiebern: Verpasse nicht den Live-Ticker in den Insta- und FB-Stories der Nürnberg Hawks. Suchen Sie nach weiteren Informationen zu den Bayernliga-Playoffs 2023 oder möchten Sie mehr über das Duell zwischen den Nürnberg Hawks und den Erlangen Sharks erfahren? Bei The Nuremberg Times finden Sie den aktuellen Hawks Nest Podcast, sowie Spielvorschauen und Nachberichte der Nürnberg Hawks.
- Söder hat ihm, Aiwanger, sogar noch eine Legitimation gegeben, weiter so zu machen – U12
Willkommen bei „U12“, dem offiziellen Podcast von The Nuremberg Times. In dieser spannenden Episode tauchen Kevin Kienle und Paul Arzten tief in die Causa Aiwanger und die Flugblattaffäre ein. Was steckt wirklich hinter den Schlagzeilen? Unsere Hosts aus Nürnberg nehmen die Ereignisse unter die Lupe, diskutieren die Hintergründe und beleuchten die Auswirkungen auf die politische Landschaft. Seid dabei, wenn Kevin und Paul die Fakten analysieren und versuchen, Licht ins Dunkel dieser kontroversen Affäre zu bringen. „U12 - wo Nachrichten auf Analyse treffen“. Die U12-Podcastserie von The Nuremberg Times, moderiert von Paul Arzten und Kevin Kienle, bietet tiefsinnige Einblicke und lebendige Diskussionen über aktuelle Nachrichten und Ereignisse in Nürnberg, immer mit einem Auge auf landesweite Trends und Themen. Heute nehmen sie sich Themen vor, die die Bürger von Nürnberg und ganz Deutschland berühren. Schaltet ein und lasst euch mitreißen von den Gesprächen unserer Gastgeber, die darauf warten, euch mit wichtigen und aktuellen Informationen zu versorgen.
- Investor des Quelle-Areals in Insolvenz: Großprojekt „The Q“ in Gefahr
Die Düsseldorfer Immobilienentwicklerfirma Gerchgroup hat Insolvenz angemeldet. Dies folgt auf eine Reihe von Insolvenzanmeldungen in der Immobilienbranche in den letzten Wochen. Das Unternehmen hat Insolvenzanträge in Eigenverwaltung für mehrere seiner Holdinggesellschaften beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht, denen stattgegeben wurde. Es wird betont, dass die operativ tätigen Projektgesellschaften, zu denen die Bauprojekte gehören, nicht von der Insolvenz betroffen sind. Diese sind zwar finanziell von der Holding abhängig, aber es werden Alternativen für sie gesucht. Gerchgroup ist ein bundesweit tätiger Projektentwickler, der sich auf den Bau von Büroimmobilien und Quartieren in deutschen Großstädten spezialisiert hat. Die aktuellen Entwicklungsprojekte des Unternehmens haben ein Gesamtvolumen von rund 4 Milliarden Euro. Zu diesen Projekten gehört auch „The Q“, das im Fokus der aktuellen Berichterstattung steht. Weitere Projekte sind die Umnutzung eines ehemaligen Bahnareals in Augsburg, ein Wohn- und Behördenzentrum in Nürnberg und das Laurenz Carré in der Kölner Innenstadt. Die genauen Gründe für den Insolvenzantrag sind noch nicht bekannt. Das Unternehmen hat bisher nicht auf Anfragen zur finanziellen Situation und möglichen Sanierungsplänen reagiert. Es ist jedoch bekannt, dass die Bau- und Immobilienbranche in letzter Zeit Schwierigkeiten hatte, insbesondere aufgrund steigender Baupreise und Zinssätze. Das Quelle-Areal in der Fürther Straße in Nürnberg hat eine lange Geschichte. Seit der Insolvenz des Versandhauses Quelle im Jahr 2009 stand das ehemalige Versandzentrum leer. Die Gerchgroup AG aus Düsseldorf, der aktuelle Eigentümer, plant, die großteils denkmalgeschützten Gebäude in eine gemischt genutzte Immobilie zu verwandeln. Das Projekt „The Q“ soll in Zukunft Wohnungen, Büros, Einzelhändler und soziale Einrichtungen unter einem Dach vereinen. Einige Fakten zum Projekt: Lage: Das Quelle-Areal befindet sich im Stadtwesten von Nürnberg, zwischen dem Frankenschnellweg und der Fürther Straße. Dank der U-Bahnhaltestelle Eberhardshof ist das Gelände direkt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Flächen: Das Gelände des ehemaligen Quelle-Versandzentrums erstreckt sich über 10,9 Hektar, was über 15 Fußballfeldern entspricht. Die aktuelle Nutzfläche beträgt 250.000 Quadratmeter, was es zur zweitgrößten leerstehenden Gewerbeimmobilie in Deutschland macht, direkt nach dem Berliner Flughafen Tempelhof. Nach den Umbauplänen der Gerchgroup AG wird die Nutzfläche auf 170.000 Quadratmeter reduziert. Künftige Nutzung: Geplant sind 1.000 Wohnungen für über 2.000 Menschen, eine Kindertagesstätte sowie Räume für Büros und Einzelhandel. Die Stadt Nürnberg wird ebenfalls Räumlichkeiten beziehen, in denen verschiedene städtische Ämter untergebracht werden sollen. Kosten: Der Umbau des Areals wird voraussichtlich rund 700 Millionen Euro kosten. Zeitplan: Der Baubeginn war für 2021 geplant, wobei die Stadt Nürnberg die Baugenehmigung am 1. Juni 2021 an die Gerchgroup AG übergeben hat. Die ersten Teilgebäude sollen 2024 fertiggestellt sein. Eine Reaktion der Stadt Nürnberg steht bisher aus. Bildquelle: https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/quelle_areal.html
- Hinter den Zahlen: Abfallbericht 2022 deckt auf, wie tief die Wegwerfkultur verwurzelt ist
Der jährliche Abfallbericht für 2022, veröffentlicht vom Abfallwirtschaftsbetrieb Nürnberg (ASN), hebt die anhaltende Problematik einer Wegwerfgesellschaft hervor, während er auf interessante Entwicklungen im Abfallaufkommen der Stadt Nürnberg eingeht. Die Zahlen zeigen, dass der Restmüll pro Kopf nahezu unverändert geblieben ist, während andere Abfallarten deutliche Schwankungen erlebten. Die Erste Werkleiterin von ASN und Umweltreferentin, Britta Walthelm, betonte die Verbindung zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und dem Abfallaufkommen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Klimawandels waren in den Abfallzahlen deutlich sichtbar. Walthelm erklärte: „Die Menge des Sperrmülls hat sich nach einem Anstieg im Jahr 2021 aufgrund von Entrümpelungsaktionen während der Pandemie wieder verringert. Ebenso war der Grünschnitt aufgrund des trockenen Sommers 2022 geringer, da weniger Grün in den Gärten wuchs. Trotz allem bleibt die Konstanz im Restmüllaufkommen ein Hinweis darauf, dass wir weiterhin in einer Wegwerfgesellschaft leben.“ Die Daten des Berichts zeigen, dass im Jahr 2022 pro Kopf 188,1 Kilogramm Restmüll angefallen sind, ein leichter Rückgang im Vergleich zu 188,9 Kilogramm im Vorjahr. Die Gesamtmenge an Restmüll aus Haushalten und Geschäften betrug 101.222 Tonnen, was einem Anstieg von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auffällig ist der deutliche Rückgang beim Sperrmüllaufkommen um 5,7 Prozent auf 34.119 Tonnen. Ebenso verringerte sich die Menge an Altpapier um 9,6 Prozent im Jahr 2022. Die Gesamtpapiermenge, die über blaue Tonnen und Wertstoffhöfe gesammelt wurde, betrug 28.860 Tonnen, verglichen mit 31.908 Tonnen im Vorjahr. Altglas und Verkaufsverpackungen hingegen zeigten eine stabilere Entwicklung. Altglas wurde in einer Menge von 13.151 Tonnen über Depotcontainer und Wertstoffhöfe gesammelt, während über die gelben Sammelbehälter 13.820 Tonnen Verkaufsverpackungen gesammelt und zur Weiterverarbeitung transportiert wurden. Die Einführung der gelben Tonne im Jahr 2020 sowie die verstärkte Nutzung kleinerer Verpackungen während der Corona-Pandemie trugen dazu bei, dass der Anstieg der Verkaufsverpackungen im Jahr 2022 auf einem stabilen Niveau blieb. Die Gartenabfälle, die an verschiedenen Sammelstellen und Wertstoffhöfen abgeliefert wurden, verzeichneten einen Rückgang von 5.502 Tonnen auf insgesamt 19.444 Tonnen im Jahr 2022. Die erfasste Menge organischer Abfälle über die Biotonne ging um 7,9 Prozent auf 19.341 Tonnen zurück. Interessanterweise konnten von dieser Menge über 95 Prozent zu 5.890 Tonnen Kompost verarbeitet werden. Dennoch fielen 918 Tonnen an Störstoffen wie Plastik oder vermeintlich biologisch abbaubaren Mülltüten in den Biotonnen an, die aufwändig aussortiert und anschließend verbrannt werden mussten. Der Abfallbericht 2022 verdeutlicht somit nicht nur die Herausforderungen einer Wegwerfgesellschaft, sondern auch die Anpassungen des Abfallaufkommens aufgrund gesellschaftlicher und klimatischer Veränderungen.
- Nürnberg lässt Regen tanzen: Innovative Entwässerungsstrategie ebnet den Weg zur Schwammstadt
In einer wegweisenden Entscheidung hat der Werkausschuss der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (Sun) am 27. Juli beschlossen, die Entwässerungssatzung der Stadt zu ändern. Dies ermöglicht künftig die oberflächennahe Einleitung von Regenwasser in das öffentliche System. Mit dieser Änderung wird ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung der visionären Schwammstadt-Konzepte in der Satzung verankert. Die modifizierte Satzung für die öffentliche Entwässerungsanlage eröffnet Sun die Möglichkeit, Einleitungen in ein alternatives Regenwassernetz zu genehmigen, das beispielsweise offene Gräben umfassen kann. Dies markiert eine Abkehr von der bisherigen Praxis, bei der Regenwasser – selbst aus Gräben – in Kanalrohren abgeführt werden musste. Die Auswirkungen dieser Satzungsänderung sind bereits in der Stadt sichtbar. Als Beispiel kann das auf den Dächern von Wohnanlagen gesammelte Regenwasser genannt werden, das nun durch Fallrohre über kleine Gräben direkt in offene Rückhalteflächen geleitet wird, ohne den Umweg über Rohrleitungen nehmen zu müssen. Es ist wichtig zu betonen, dass die Entwässerungssatzung bereits vor der Änderung vorsah, Regenwasser vor allem zur Versickerung zu nutzen. Die Einleitung von Regenwasser in Mischwasserkanäle war nur unter bestimmten Ausnahmen gestattet und musste begründet werden. Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit sowie Erste Werkleiterin von Sun, äußerte sich zu dieser Satzungsänderung: „In offenen Gräben und Regenrückhalteflächen bereichert das versickernde Wasser auch das Grundwasser. Da das Wasser teilweise verdunstet, trägt es zu einem verbesserten Mikroklima bei. Außerdem werden durch das dort langsam ablaufende Regenwasser Gräser und andere Pflanzen bewässert und bieten Tieren einen Lebensraum. Im besten Fall können offene Wassergräben einen Beitrag zur Biodiversität leisten.“ Diese wegweisende Entscheidung unterstreicht Nürnbergs Engagement für nachhaltige städtische Entwicklungen und den Schutz der Umwelt. Die Umstellung auf eine Schwammstadt, die Regenwasser zurückhält und Nutzen bringend einsetzt, könnte nicht nur das Stadtbild verändern, sondern auch positive Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht und die Lebensqualität der Bewohner haben.
- Lokaljournalismus in der Zange: Die Dominanz der Großverlage und ihre Auswirkungen
Die Medienvielfalt ist ein zentrales Element einer demokratischen Gesellschaft. Sie ermöglicht es, verschiedene Standpunkte zu hören, lokale Ereignisse abzudecken und diverse Meinungen widerzuspiegeln. Doch in den letzten Jahren befindet sich der Lokaljournalismus in einer existenziellen Krise. Große Verlage drängen immer stärker in den Vordergrund, während kleine Verlage aufgekauft werden, individuelle Themen verdrängt werden und die Klicks über allem zu stehen scheinen. Die Macht der Großverlage Die Medienlandschaft war einst geprägt von einer bunten Mischung aus kleinen und mittelgroßen Lokalzeitungen, die die einzigartige Stimme ihrer Gemeinschaften repräsentierten. Doch in den letzten Jahren haben große Verlagskonzerne zunehmend die Kontrolle übernommen. Dies zeigt sich deutlich anhand von Zahlen: Während 2006 noch über 1.400 Zeitungstitel in Deutschland existierten, sind es heute nur noch rund 1.000. Diese Abnahme mag auf den ersten Blick moderat erscheinen, doch der Teufel steckt im Detail. Die Schließung von Zeitungen bedeutet nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch den Verlust von Stimmen, die lokale Ereignisse beleuchten und Probleme aufdecken.









