Trickdiebstahl Nürnberg: Falscher Scherenschleifer bestiehlt Seniorin
Das Wichtigste in Kürze
Ein Mann, der sich als Scherenschleifer ausgab, soll am 21. Oktober 2026 einer 88-Jährigen in der Kölner Straße im Nürnberger Norden mehrere hundert Euro Bargeld gestohlen haben.
Die Frau war in ihrer Wohnung bewusstlos geworden; der Mann half ihr nach Polizeiangaben ins Bett und verließ dann die Wohnung.
Die Kriminalpolizei Nürnberg sucht Zeugen unter der Telefonnummer 0911 2112-3333.
Ein angeblicher Scherenschleifer soll in Nürnberg eine 88 Jahre alte Frau bestohlen haben. Das Polizeipräsidium Mittelfranken hat dazu am 29. Oktober 2026 einen Zeugenaufruf veröffentlicht. Der Trickdiebstahl ereignete sich nach Angaben der Polizei bereits am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 10 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Straße im Nürnberger Norden.
Was in der Wohnung an der Kölner Straße geschah
Der Mann klingelte laut Polizei an der Wohnung der 88-Jährigen im fünften Obergeschoss und gab sich als Scherenschleifer aus. In der Wohnung verlor die Frau das Bewusstsein, vermutlich wegen eines Kreislaufproblems, und stürzte in der Küche.
Der Mann half ihr nach den Erkenntnissen der Polizei offenbar auf, brachte sie ins Bett und verließ anschließend die Wohnung. Am nächsten Tag stellte die Seniorin fest, dass mehrere hundert Euro Bargeld aus einem Schrank fehlten. Daraufhin verständigte sie die Polizei. Die Ermittler gehen davon aus, dass der angebliche Scherenschleifer das Geld an sich genommen hat.
Wie die Polizei den Verdächtigen beschreibt
Die Kriminalpolizei Nürnberg beschreibt den Mann so:
etwa 50 Jahre alt
etwa 175 Zentimeter groß
kräftige Statur
dunkelblonde Haare
sprach akzentfrei Deutsch
Seine Kleidung konnte die Frau nicht näher beschreiben. Wer am 21. Oktober 2026 im Bereich der Kölner Straße einen Mann bemerkt hat, auf den die Beschreibung passt, oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg unter 0911 2112-3333 zu melden.
Wie Sie sich vor Trickdiebstahl an der Haustür schützen
Trickdiebe nutzen häufig einen Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen, etwa eine angebliche Dienstleistung oder Reparatur. Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes rät in ihrer Broschüre „Im Alter sicher leben“ unter anderem zu diesen Vorsichtsmaßnahmen:
„Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.“ Niemand ist verpflichtet, ohne Termin jemanden hereinzulassen.
Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion, das Fenster oder über die Gegensprechanlage an.
Öffnen Sie die Tür nur mit vorgelegter Türsperre, etwa einem Sperrbügel.
Lassen Sie nur Handwerker herein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
Zeigen Sie niemandem, wo Sie Geld oder Wertsachen aufbewahren.
Holen Sie im Zweifel Nachbarn dazu und rufen Sie bei verdächtigen Besuchern sofort die Polizei unter 110.
Häufige Fragen zum Fall
Wo ist der Trickdiebstahl in Nürnberg passiert?
Der Fall ereignete sich am 21. Oktober 2026 gegen 10 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Straße im Nürnberger Norden. Betroffen ist eine 88 Jahre alte Bewohnerin.
Wie können Zeugen helfen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 entgegen. Gesucht wird ein etwa 50 Jahre alter, etwa 175 Zentimeter großer Mann mit kräftiger Statur und dunkelblonden Haaren.
Was offen ist
Ob der Mann weitere Wohnungen in dem Haus oder in der Umgebung aufgesucht hat, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor. Wie es der 88-Jährigen nach ihrem Sturz geht, teilte die Polizei nicht mit. Weitere Polizeimeldungen finden Sie in der Rubrik Gesellschaft.
Grundlage: Pressemitteilung (917) des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 29. Oktober 2026 („Angeblicher Scherenschleifer bestahl Seniorin – Zeugenaufruf“); Broschüre „Im Alter sicher leben“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (Stand 07/2023). Eigene Einordnung.
Titelbild: Türspion in einer Wohnungstür, Symbolbild – Yuriy Vertikov / Unsplash, Unsplash-Lizenz





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