A9 bei Nürnberg: Rund 250 Metallteile auf der Fahrbahn verteilt
Das Wichtigste in Kürze
Auf der Autobahn A9 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein lagen in beiden Fahrtrichtungen rund 250 Metallteile wie Nägel, Winkel und Schrauben.
Mehrere Autofahrerinnen und Autofahrer meldeten gegen 20.50 Uhr Reifenschäden; einige Fahrzeuge waren bereits zuvor abgeschleppt worden.
Die Polizei geht davon aus, dass ein Mitfahrer die Teile während der Fahrt absichtlich auf die Fahrbahn geworfen hat.
Die Verkehrspolizei Feucht ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen sowie weitere Geschädigte.
Auf der A9 südlich von Nürnberg haben Unbekannte offenbar gezielt Metallteile auf die Fahrbahn geworfen. Zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein sammelte die Polizei rund 250 Nägel, Winkel und Schrauben von den Fahrstreifen, Ausfahrten und Standstreifen ein. Das teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Sonntag, 1. November 2026, mit.
Mehrere Fahrzeuge erlitten Reifenschäden. Die Verkehrspolizei Feucht ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet Zeugen sowie weitere Betroffene, sich zu melden.
Was auf der A9 zwischen Nürnberg-Ost und Hilpoltstein passiert ist
Nach Angaben der Polizei meldeten gegen 20.50 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer Reifenschäden nach einer Fahrt auf der A9 in diesem Abschnitt, und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Einige Fahrzeuge waren nach Polizeiangaben schon vorher wegen ähnlicher Schäden von Abschleppdiensten abtransportiert worden.
Beamte der Verkehrspolizei Feucht fuhren daraufhin etwa eine Stunde lang Warnfahrten in beide Richtungen. Dabei sammelten sie die Metallteile ein, die auf den Fahrstreifen, in den Ausfahrten und auf dem Standstreifen lagen. Bei einer solchen Warnfahrt bremsen Streifenwagen den nachfolgenden Verkehr ab, damit Einsatzkräfte die Fahrbahn räumen können, ohne selbst in Gefahr zu geraten.
Wer die Metallteile auf die Autobahn geworfen haben könnte
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Teile vorwiegend absichtlich während der Fahrt aus einem Fahrzeug geworfen wurden, und zwar von einem Mitfahrer. Einen Tatverdächtigen oder ein konkretes Fahrzeug nennt die Polizei bislang nicht.
Ermittelt wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Straftatbestand (Paragraf 315b Strafgesetzbuch) erfasst unter anderem das Bereiten von Hindernissen, durch das die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigt wird und Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet werden.
Wie sich Zeugen und Geschädigte melden können
Die Verkehrspolizei Feucht bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 09128 9197-0 zu melden. Unter derselben Nummer sollen sich auch weitere Geschädigte melden, deren Fahrzeuge auf dem betroffenen Abschnitt der A9 beschädigt wurden.
Häufige Fragen zu den Metallteilen auf der A9
Wo lagen die Metallteile? Auf der A9 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein, in beiden Fahrtrichtungen, auf Fahrstreifen, Ausfahrten und Standstreifen.
Was hat die Polizei gefunden? Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken rund 250 Metallteile, darunter Nägel, Winkel und Schrauben.
Wo melden sich Zeugen und Geschädigte? Bei der Verkehrspolizei Feucht unter der Telefonnummer 09128 9197-0.
Was offen ist
Die Mitteilung der Polizei vom Sonntag nennt nicht ausdrücklich, an welchem Tag die Schäden gemeldet wurden. Offen ist außerdem, wie viele Fahrzeuge insgesamt betroffen sind, wie hoch der Schaden ist und ob jemand verletzt wurde. Weitere Polizeimeldungen aus der Region finden Sie in der Rubrik Gesellschaft.
Grundlage: Pressemitteilung Nr. 927 des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom 1. November 2026. Eigene Einordnung.
Titelbild: Platter Reifen an einem Auto, Symbolbild – Bernd Dittrich / Unsplash, Unsplash-Lizenz





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