Sonntag, 27. September 2026
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- Hitzealarm in Nürnberg: Zweitwärmstes Jahr seit 1934 stellt Stadt vor neue Herausforderungen
Die steigenden Temperaturen stellen eine neue Herausforderung für Nürnberg dar. 2022 hat sich als das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen am Flughafen im Jahr 1934 erwiesen, einschließlich des zweitwärmsten Sommers. Der Trend eines deutlichen Temperaturanstiegs ist unübersehbar, begleitet von abnehmenden Niederschlägen und zunehmend häufigeren und intensiveren Starkregenereignissen. Besonders im Sommer des vergangenen Jahres war Nürnberg trocken und heiß. Am Flughafen wurden 24 heiße Tage mit Temperaturen über 30 Grad gemessen. Dies stellt eine signifikante Erhöhung dar, verglichen mit den Durchschnittswerten von 7,8 Tagen in den Jahren 1960 bis 1990 und 13,8 Tagen in den Jahren 1991 bis 2020. Die Auswirkungen der Hitze sind nicht gleichmäßig auf die Stadt verteilt. Unterschiede zwischen den Messstationen am Flughafen und am Jakobsplatz zeigen, dass es in der Innenstadt und in hochversiegelten Stadtteilen wie der Süd- oder Weststadt deutlich heißer ist. Diese Hitzebelastung ist besonders für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Problemen problematisch. Umweltreferentin Britta Walthelm betont die Dringlichkeit der Anpassungen zum Klimaschutz und unterstreicht die Notwendigkeit eines großflächigen Stadtumbaus. Schlüsselthemen sind dabei die Sicherung von Kaltluftschneisen, Regenwassermanagement, die Förderung des Schwammstadt-Prinzips und die Vorsorge gegen Starkregen und Hitze. Trotz der Empfindung vieler Menschen, dass das erste Drittel des laufenden Jahres 2023 „zu kalt und nass“ sei, bewegen sich die Temperaturen über den langjährigen Mittelwerten. Der Monat März war prägend für überdurchschnittlich hohe Niederschlagssummen mit 88,7 Millimetern. Ohne den März betrachtet, liegt das erste Jahresdrittel mit 113 Millimetern Niederschlag zwischen den langjährigen Mittelwerten. Die Stadt Nürnberg steht vor der Herausforderung, sich an diese neuen klimatischen Bedingungen anzupassen. Die steigenden Temperaturen und die zunehmende Hitzebelastung, besonders in hochversiegelten Stadtteilen, machen deutlich, dass die Klimakrise nicht nur eine globale, sondern auch eine lokale Angelegenheit ist.
- Die einzigen Migranten schuften im Schweisse ihres Angesichts in drei Falafel-Wagen, Kirchentag 2023
Willkommen zur neuen Podcastepisode des U12-Podcasts, moderiert von Paul Arzten und Kevin Kienle. In dieser Woche nehmen wir Dich mit auf eine Reise durch den kürzlich in Nürnberg abgehaltenen 38. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2023 (DEKT) vom 7. bis 11. Juni 2023. Mit einer Atmosphäre, die als euphorisch und sicher beschrieben wird, war der Kirchentag eine Plattform für Gespräche über ein breites Spektrum von Themen, weit über die Kirche hinaus. Das Großereignis zog bis zu 100.000 Besucher täglich an und war das Ergebnis monatelanger intensiver Vorbereitungen durch die Stadt Nürnberg und den DEKT. Es wurden Straßensperrungen und Sonderschichten für die Straßenreinigung geplant, ein Sicherheitskonzept erarbeitet und Außenflächen für Sondernutzungen festgelegt. Insbesondere die Unterbringung der Kirchentagsgäste in Gemeinschaftsquartieren stellte eine besondere Herausforderung dar, wobei insgesamt 12.000 Teilnehmer und Mitwirkende sowie 2.500 Helfer in 1.500 Räumen in 40 Schulen einen Schlafplatz fanden. . Der Kirchentag bot auch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Höhepunkten. So gab es am Abend der Begegnung am 7. Juni zahlreiche Möglichkeiten, mehr über die Geschichte und Kultur der Stadt zu erfahren und sich bei verschiedenen Ständen zu informieren und zu verköstigen. Auch die kulinarischen Markenzeichen Nürnbergs, Lebkuchen und Bratwürste, waren Thema an den Ständen des Amts für Kommunikation und Stadtmarketing sowie der Congress- und Tourismuszentrale (CTZ) direkt vor dem Rathaus Wolffscher Bau. In unserem Podcast tauchen Paul und Kevin in die tieferen Bedeutungen von Euphorie und Sicherheit ein, die während dieser Veranstaltung erlebt wurden. Sie beleuchten dabei auch die feine Linie zwischen Politik und Staat, die Diversität des Publikums und die Rolle, die der Kirchentag bei der Prävention einer möglichen Spaltung innerhalb Deutschlands spielen kann. In der „U12“-Podcastserie von The Nuremberg Times befassen sich Paul Arzten und Kevin Kienle mit aktuellen Nachrichten und Ereignissen in Nürnberg, ohne dabei die landesweiten Trends und Themen aus den Augen zu verlieren. Schaltet ein und lasst Euch von den tiefsinnigen Einblicken und lebhaften Diskussionen unserer Gastgeber mitreißen. Heute sprechen sie über Themen, die die Bürger Nürnbergs und ganz Deutschlands betreffen. Sie warten darauf, Euch an ihren Gesprächen teilhaben zu lassen und Euch mit wichtigen und aktuellen Informationen zu versorgen.
- Der neue Kämmerer der Stadt Nürnberg, Thorsten Brehm, im Gespräch – TIMES Podcast
Willkommen zur ersten Folge der neuen Serie „TIMES Podcast“, präsentiert von The Nuremberg Times. In dieser Premiere sitzt Thorsten Brehm, der frisch ernannte Kämmerer der Stadt Nürnberg, am Mikrofon und gewährt uns durch ein intensives Gespräch mit Kevin Kienle Einblicke in seine vielschichtige Rolle. Diese Episode beleuchtet Brehms Hauptaufgaben und diskutiert, wie sich seine Position von anderen politischen Ämtern unterscheidet. Zudem werden die aktuellen finanziellen Herausforderungen der Stadt Nürnberg, einschließlich Projekte wie die Sanierung des Opernhauses und die Erschließung von Einnahmequellen, ausführlich besprochen. Ein wesentlicher Aspekt dieser Folge ist die Erörterung von Klimaschutzinitiativen im Kontext der finanziellen Herausforderungen Nürnbergs. Erfahre, wie Brehm plant, diese Herausforderungen zu meistern, um den öffentlichen Nahverkehr auszubauen und Nürnberg grüner zu gestalten. Die „TIMES Podcast“ Serie bietet eine Plattform für Gäste aus unterschiedlichsten Bereichen – Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport -, um einzigartige Einblicke in ihre Arbeit zu geben, ihre Aufgaben zu erklären und einen Dialog mit The Nuremberg Times zu führen, der sonst eher selten ist. Begleite uns auf dieser aufschlussreichen Reise durch Nürnberg.
- Grünen-Antrag in Nürnberg: Tübinger Verpackungssteuer als Vorbild
Die Partei Die Grünen in Nürnberg hat einen Antrag auf Einführung der sogenannten „Verpackungssteuer“ gestellt, die nach dem Modell der Universitätsstadt Tübingen eingeführt werden soll. Das Tübinger Modell sieht vor, dass Verkaufsstellen von Einwegverpackungen, -geschirr und -besteck, die darin Speisen und Getränke für den sofortigen Verzehr oder zum Mitnehmen ausgeben, eine Steuer zahlen müssen. Der Steuerbetrag beläuft sich auf 0,50 Euro für Einwegverpackungen und Einweggeschirr und 0,20 Euro für Einwegbesteck und andere Hilfsmittel wie Trinkhalme oder Eislöffel. Dies gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 für alle Betriebe in Tübingen, die Einwegverpackungen entsprechend der Verpackungssteuersatzung verkaufen. Der Antrag der Grünen in Nürnberg war ursprünglich im Januar 2022 gestellt worden, aber aufgrund einer Klage gegen die Steuer durch die Inhaberin einer Tübinger McDonald's-Filiale und der damit verbundenen rechtlichen Unsicherheit, wurde vorgeschlagen, auf ein Urteil zu warten. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat nun im Mai 2023 entschieden, dass Tübingen die Steuer rechtmäßig einführen darf. Die genaue Steuerbelastung für Unternehmen in Tübingen ist Gegenstand von Diskussionen. Die Anwälte der McDonald'Franchisenehmerin in Tübingen gingen von mindestens 870.000 Euro für das Jahr 2022 und 670.000 Euro für dieses Jahr aus, während Vertreter der Stadt eher von 200.000 Euro sprachen. Es ist das erklärte Ziel der Stadt, dass die Menschen zu Mehrwegverpackungen greifen und hofft, dass bald keine Steuer mehr anfällt. Obwohl eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass die Menge des Abfalls in Tübingen insgesamt nicht abgenommen hat, bedeutet dies nicht unbedingt, dass nicht weniger Einwegverpackungen verwendet wurden. Die Studie hat jedoch festgestellt, dass Tübingen seit der Einführung der Verpackungssteuer führend in Bezug auf das Mehrwegangebot ist. In Tübingen müssen rund 440 Betriebe die Steuer auf Einweggeschirr und Einwegbesteck zahlen. Für jeden Wegwerfbecher oder -teller werden 50 Cent extra berechnet, pro Mahlzeit maximal 1,50 Euro. In der Regel werden die Mehrkosten an die Kundschaft weitergegeben. Der Antrag der Grünen in Nürnberg muss nun vom Stadtrat geprüft und abgestimmt werden. Es bleibt abzuwarten, ob Nürnberg in die Fußstapfen von Tübingen tritt und die Verpackungssteuer einführt. Quellen: https://www.tuebingen.de/verpackungssteuer https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/bundesverwaltungsgericht-verhandelt-verpackungssteuer-tuebingen-100.html
- Vor der Landtagswahl: Wer wird in Nürnberg das Rennen machen? Prognosen und Kandidaten im Überblick
In weniger als drei Monaten finden die Bayerischen Landtagswahlen statt, und die Kandidaten aus Nürnberg bereiten sich auf intensive Wahlkampfwochen vor. Die neuesten Umfrageergebnisse liefern interessante Einblicke in die derzeitige Stimmungslage in den vier Nürnberger Stimmkreisen und zeigen ein erstes Bild, welche Kandidatinnen und Kandidaten vor dem Einzug in den Bayerischen Landtag stehen. Die Christlich-Soziale Union (CSU) führt die Umfragen mit 40,1 % der Stimmen an und bleibt damit die stärkste politische Kraft in Bayern, wie eine aktuelle Umfrage vom 30. Mai zeigt. Die Grünen folgen mit 14,3 %, während die Alternative für Deutschland (AfD) und die Freien Wähler jeweils 12,0 % bzw. 11,6 % erreichen. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) liegt bei 10,6 %, während die FDP mit 5,1 % und die Linke mit 1,7 % abschneiden. In Nürnberg Nord treten bekannte Gesichter an, darunter Thomas Pirner für die CSU, Verena Osgyan für die Grünen und Arif Tasdelen für die SPD. Die Kandidatenliste wird durch Jan Dunker (FDP), Heinz Nether (Freie Wähler) und Klaus-Rudolf Krestel (AfD) vervollständigt. Nürnberg Süd/Schwabach sieht Karl Freller für die CSU und Sabine Weigand für die Grünen auf der Liste, zusammen mit Claudia Arabackyj (SPD), Eser Polat (FDP), Alexander Schmidt (Freie Wähler) und Matthias Vogler (AfD) In Nürnberg Ost tritt niemand geringeres als der amtierende Ministerpräsident Markus Söder für die CSU an, zusammen mit Elmar Hayn (Grüne), Aynur Kir (SPD), Birgit Wegner (FDP), Julia Hacker (Freie Wähler), Uwe Halla (Linke) und Roland Hübscher (AfD) Im Stimmkreis Nürnberg West stehen Jochen Kohler (CSU), Ute Möller (Grüne), Michael Ziegler (SPD), Ümit Sormaz (FDP), Thomas Estrada (Freie Wähler) und Elena Roon (AfD) auf der Kandidatenliste. Nürnberg Nord: CSU (Thomas Pirner): 40,1 % Grüne (Verena Osgyan): 14,3 % AfD (Klaus-Rudolf Krestel): 12,0 % Freie Wähler (Heinz Nether): 11,6 % SPD (Arif Tasdelen): 10,6 % FDP (Jan Dunker): 5,1 % Linke: 1,7 % Nürnberg Süd/Schwabach: CSU (Karl Freller): 40,1 % Grüne (Sabine Weigand): 14,3 % AfD (Matthias Vogler): 12,0 % Freie Wähler (Alexander Schmidt): 11,6 % SPD (Claudia Arabackyj): 10,6 % FDP (Eser Polat): 5,1 % Linke: 1,7 % Nürnberg Ost: CSU (Markus Söder): 40,1 % Grüne (Elmar Hayn): 14,3 % AfD (Roland Hübscher): 12,0 % Freie Wähler (Julia Hacker): 11,6 % SPD (Aynur Kir): 10,6 % FDP (Birgit Wegner): 5,1 % Linke (Uwe Halla): 1,7 % Nürnberg West: CSU (Jochen Kohler): 40,1 % Grüne (Ute Möller): 14,3 % AfD (Elena Roon): 12,0 % Freie Wähler (Thomas Estrada): 11,6 % SPD (Michael Ziegler): 10,6 % FDP (Ümit Sormaz): 5,1 % Linke: 1,7 %
- Deutschland im Jahr 2023: Zwischen internationalen Konflikten und nationaler Ungleichheit
Die politische Landschaft in Deutschland im Jahr 2023 ist geprägt von internationalen und nationalen Herausforderungen, die gleichzeitig von einem grundlegenden Optimismus und einer Sehnsucht nach Veränderung begleitet werden. International ist der Konflikt in der Ukraine weiterhin ein Brennpunkt für die öffentliche Aufmerksamkeit. Laut dem ARD-Deutschlandtrend sehen 24 % der Bürger den Krieg in der Ukraine als das wichtigste Problem, das die deutsche Politik angehen sollte, gefolgt von der daraus resultierenden Energiekrise, die von 19 % der Befragten als zentrales Anliegen genannt wird. In dieser Frage scheint es jedoch eine gewisse Diskrepanz zwischen der öffentlichen Meinung und dem politischen Handeln zu geben: Während die Mehrheit der Deutschen den Umfang der deutschen Waffenlieferungen und das Ausmaß der Sanktionen gegen Russland für angemessen hält, glauben 52 % der Befragten, dass die diplomatischen Bemühungen der Bundesregierung nicht weit genug gehen. Inländisch sind die Sorgen der Deutschen vielfältig. Die steigenden Energiekosten haben die Lebenshaltungskosten in die Höhe getrieben und das Vertrauen in die gesellschaftlichen Verhältnisse erschüttert. Nur 36 % der Befragten glauben, dass es in Deutschland gerecht zugeht – ein Rückgang um 15 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus glauben 52 % der Befragten, dass die finanziellen Entlastungspakete der Bundesregierung zur Bewältigung der Krise nicht ausreichend sind. Trotz dieser Herausforderungen blicken die Deutschen jedoch optimistisch in die Zukunft. Zwei Drittel der Befragten erwarten, dass das Jahr 2023 für sie persönlich ein gutes Jahr wird. Dieser Optimismus spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider, der trotz der Krise stabil bleibt. Unternehmen melden immer mehr unbesetzte Stellen, ein Hinweis auf die Stärke der deutschen Wirtschaft. Politisch gesehen führt die CDU/CSU die Umfragen an, gefolgt von der SPD und der AfD. Doch die politische Landschaft ist ungewiss, und die Bildung einer stabilen Regierungskoalition könnte eine Herausforderung darstellen. Die CDU/CSU könnte Schwierigkeiten haben, eine Mehrheit zu bilden, ohne eine Koalition mit den Grünen und der FDP einzugehen. Das Jahr 2023 in Deutschland ist somit geprägt von einer Mischung aus Herausforderungen und Optimismus, internationalen und nationalen Sorgen, politischer Unsicherheit und einer tief verwurzelten Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Während die Bürgerinnen und Bürger des Landes die aktuellen Herausforderungen anerkennen, bleiben sie doch zuversichtlich und bereit, sich den Herausforderungen zu stellen, die vor ihnen liegen. Quellen: https://www.dw.com/de/deutschlandtrend-wie-ist-die-stimmung-zu-beginn-2023/a-64300517 https://dawum.de/Bundestag/
- Starte in den Sommer mit Stil: Neue Angebote und ein kostenloses T-Shirt bei The Nuremberg Times!
The Nuremberg Times freut sich, großartige Neuigkeiten für den anstehenden Sommerbeginn und den Start in eine neue Woche zu verkünden. Expansion unserer Produktpalette für den Sommer Ab sofort sind wir stolz darauf, unsere Produktpalette um zwei stylische Kleidungsstücke zu erweitern, die perfekt auf den Sommer zugeschnitten sind. Suchst Du nach etwas Lässigem für entspannte Sommerabende in der Innenstadt, am Wanderer oder an der Pegnitz? Entdecke unser neues schwarzes T-Shirt, elegant bestickt mit unserem charakteristischen T-Logo. Elegante Mode fürs Büro Falls Du nach einer schlichten, bürotauglichen Option suchen, haben wir das ideale Kleidungsstück für Dich. In unserem Online-Shop findest Du ab sofort ein klassisches Poloshirt, ebenfalls verziert mit unserem eingestickten T. Kostenloser Testzugang für unseren Digital Acess Zögerst Du noch, auf unseren digitalen Zugang zuzugreifen? Wir bieten Dir ab sofort die Möglichkeit, unseren Monatsplan für den Digital Acess 30 Tage lang unverbindlich und kostenlos zu testen. Unser neuer Digital Acess-Plan: Mehr Flexibilität, mehr Vorteile Wir haben unseren Digital Acess-Plan erweitert. Du kannst nun zwischen monatlichen, halbjährlichen und jährlichen Abonnements wählen. Aktion: Gratis „Times-Emblem T-Shirt“ für neue Abonnenten Als Willkommensaktion schenken wir allen neuen Abonnenten unseres Sechs-Monatsplans unser brandneues „Times-Emblem T-Shirt“. Also zögere nicht länger und abonniere jetzt unseren Digital Acess-Plan. Sicher Dir bis zum 15. Juni 2023 unser trendiges Sommer-T-Shirt völlig kostenlos. Nutze die Chance, den Sommer mit Stil zu begrüßen.
- Nürnberg im Wandel: Wie demografische Trends die Stadt von morgen formen
Die jüngste Erhebung der Bevölkerungsstatistiken für Nürnberg zeigt eine Stadt, die reich an Vielfalt und voller zukünftiger Möglichkeiten ist. Mit Personen aus 174 verschiedenen Ländern, die die Stadt ihre Heimat nennen, hat Nürnberg im Jahr 2022 einen bemerkenswerten Migrationshintergrund von 50,1 % erreicht. Diese kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in der Vielfalt der Religionen wider, mit einer Mehrheit von 58 %, die entweder einer anderen Religion als dem Christentum angehören oder keiner Religionsgemeinschaft zugehörig sind. Die Altersstruktur zeigt eine bemerkenswerte Balance zwischen den jüngeren und älteren Bürgern, wobei sowohl Kinder (0 bis 18 Jahre) als auch Personen ab 69 Jahren jeweils 16 % der Bevölkerung ausmachen. Allerdings gibt es eine bemerkenswerte Lücke im hohen Alter, da im Jahr 2022 75 Frauen, aber nur 13 Männer älter als 100 Jahre waren. Die älteste Einwohnerin erreichte das beeindruckende Alter von 105 Jahren, während der älteste Mann 102 Jahre alt wurde. Die Untersuchung der familiären und partnerschaftlichen Struktur offenbart, dass 50 % der Erwachsenen verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, während ein Drittel ledig ist. Jeder zehnte Nürnberger ist geschieden oder Teil einer aufgelösten Lebenspartnerschaft und etwa jeder vierzehnte erwachsene Nürnberger ist verwitwet. Die durchschnittliche Wohnfläche in Nürnberg beträgt 42,8 Quadratmeter, und interessanterweise besitzen nur 3 % der Nürnberger einen Hund. Im Jahr 2022 waren die drei beliebtesten Vornamen für Neugeborene Emilia, Mia und Mila für Mädchen und Lukas, Elias und Noah für Jungen. All diese Daten weisen auf interessante Trends und zukünftige Perspektiven für Nürnberg hin. Die zunehmende kulturelle und religiöse Vielfalt könnte zu einem noch reicheren kulturellen Leben in der Stadt führen und auch die Wirtschaft durch die Einbeziehung verschiedener Talente und Perspektiven beleben. Die Geschlechterunterschiede im hohen Alter könnten jedoch auch zu einer Herausforderung für soziale Dienstleistungen und die Gesundheitsversorgung werden, da mehr Frauen als Männer diese Altersgruppe erreichen. Die weit verbreitete Ehelichkeit und eingetragene Partnerschaften könnten darauf hindeuten, dass stabile Familienstrukturen weiterhin eine wichtige Rolle in der Nürnberger Gesellschaft spielen werden, während die durchschnittliche Wohnfläche und der geringe Prozentsatz an Hundebesitzern auf städtische Lebensstile hindeuten, die in Zukunft noch verstärkt werden könnten.
- Markus Söder im Fokus: Untersuchungsausschuss befragt Ministerpräsident zu Zukunftsmuseum
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Vorwurf zurückgewiesen, er habe Einfluss auf die Standortentscheidung des Zukunftsmuseums in Nürnberg genommen. Dies geschah in seiner jüngsten Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags. Die Opposition hatte Söder beschuldigt, eine Rolle in der Entscheidung für das Museum gespielt und dabei möglicherweise Parteispenden begünstigt zu haben, was er als „völlig absurd“ bezeichnete.
- CSU in der Kritik: SPD sieht Bestätigung von Amigo-Vorwürfen durch Untersuchungsausschuss Maske
Die Sozialdemokratische Partei (SPD) hat gestern ihren Abschlussbericht zum Untersuchungsausschuss Maske vorgelegt. In diesem unterstreicht Vize-Landtagspräsident Markus Rinderspacher die fortgesetzte Günstlingswirtschaft innerhalb der Christlich-Sozialen Union (CSU). Rinderspacher kritisierte scharf, dass insbesondere in der CSU weiterhin ein ausgeprägtes System der Vetternwirtschaft herrsche: „Wer die richtigen Leute kennt, kommt bei Auftragsvergaben zum Zuge.“ Das sei das klare Ergebnis der Arbeit des Untersuchungsausschusses, der die lukrativen Geschäfte mit Corona-Schutzmasken von Personen wie Alfred Sauter oder Andrea Tandler untersuchte. Rinderspacher bezeichnete das Vorgehen als „klassisches Hoflieferantentum“. Dadurch seien seriöse Anbieter, die keine entsprechenden Verbindungen zur CSU hatten, benachteiligt und gingen leer aus. Die Oppositionsparteien SPD, Grüne und FDP ziehen ein differenziertes Fazit der Arbeit des Untersuchungsausschusses. Im Gegensatz dazu behaupten die CSU und die Freien Wähler, dass kein System der Begünstigung, sondern lediglich anfechtbares Verhalten einiger Einzelpersonen erkennbar geworden sei. Dies sei aber laut Rinderspacher erkennbar falsch. „Man muss schon alle Augen verschließen, um lauter ähnlich gelagerte Fälle als Einzelereignisse zu bewerten.“ Im Ergebnis des Ausschusses entstanden drei Anti-Korruptions-Gesetzesinitiativen. Die Aktivitäten um die Masken von Andreas Scheuer oder Karin Baumüller-Söder, Ehefrau des Ministerpräsidenten Markus Söder, kamen erst durch intensive Befragungen und Recherchen der Abgeordneten ans Licht. Gleiches gilt für das CSU-Amigo-System, welches an vergangene Zeiten erinnert. Rinderspacher äußerte sein Bedauern über die festgestellten Umstände: „Es bleibt eine bedrückende Vorstellung: Während in den bayerischen Kliniken in Sonderschichten um das Leben und die Gesundheit der Corona-Patienten gekämpft wurde, konnten sich einige CSU-Vertraute durch ihre Parteibeziehungen bereichern.“ Er fand es umso befremdlicher, dass Ministerpräsident Söder regelmäßig Korruption und Günstlingswirtschaft in anderen Bereichen anprangert. „So ausgeprägt wie in seiner CSU ist dieses System nirgendwo sonst,“ so Rinderspacher.










