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  • Paternalismus in der Krise: Wieviel Staat braucht die Gesellschaft?

    In der aktuellen Folge des Podcasts Echodialog, einem Format by The Nuremberg Times, diskutieren Romy (Gagandeep Singh) und Vural Kaptan ein politisch hochaktuelles Thema: den paternalistischen Staat – sein Ursprung, seine Rolle, seine Bedrohung. Die Debatte spiegelt den Zeitgeist wider: In Zeiten multipler Krisen und wachsender Politikverdrossenheit geraten staatliche Fürsorgepflichten zunehmend unter Druck. Der paternalistische Staat – einst Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität und institutioneller Fürsorge – steht auf dem Prüfstand. Insbesondere in den USA und Argentinien, aber auch in Deutschland, wird seine Zukunft infrage gestellt. Während in den USA Tech-Milliardäre wie Curtis Yarvin mit neoreaktionären Theorien die Abschaffung der Demokratie fordern, sehen sich europäische Demokratien mit wachsender Unzufriedenheit konfrontiert. Romy und Vural analysieren, ob das Modell des fürsorglichen Staates überholt ist oder gerade in Krisenzeiten notwendig bleibt. Sie beleuchten ideologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte: von der Einführung des Bürgergelds in Deutschland bis hin zu populistischen Erzählungen, die Sozialleistungen als Feindbild stilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Legitimationskrise staatlicher Institutionen. Ist es wirklich der paternalistische Staat, der infrage steht – oder doch die Politiker, die ihn gestalten? Und wie tief reicht die Unzufriedenheit mit „dem Staat“ wirklich? Ein hochrelevanter Dialog, der zeigt: Der Streit um den Sozialstaat ist mehr als ein parteipolitisches Ringen – er ist ein Spiegel unserer Zeit.

  • Kommunalwahl 2026: Nürnberg stellt die Weichen – SPD und CSU präsentieren Stadtratslisten, Grüne noch im Wartestand

    In Nürnbergs politischer Landschaft beginnt das große Sortieren: Ein Jahr vor der Kommunalwahl 2026 haben die beiden größten Parteien der Stadt, SPD und CSU, ihre Kandidatenlisten vorgestellt – und sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Im „U12“-Podcast von The Nuremberg Times analysieren Kevin Kienle und Paul Arzten mit Insiderblick, was die Aufstellungen über Richtung, Machtkämpfe und Zukunftsstrategien der Parteien verraten. Bei der CSU bleibt wenig Überraschungsspielraum: Amtsinhaber Marcus König führt die Liste an, gefolgt vom Fraktionsvorsitzenden Andreas Kriegelstein. Eine Mischung aus außenpolitischem Charisma und interner Stabilität – so der Tenor im Podcast. Dennoch: Deutlich ist, dass bewährte Kräfte auf den vorderen Plätzen dominieren. Junge Kandidaten und Frauen sind in den hinteren Reihen zu finden, etwa Stadträtin Kerstin Böhm, die trotz großer Beliebtheit auf Platz 20 abrutschte. Ganz anders gibt sich die SPD. Mit dem Fraktionsvorsitzenden Nasser Ahmed an der Spitze und einer strikten Quotierung von Frauen und Männern setzt sie ein Zeichen für Erneuerung und Vielfalt. Überraschend weit vorne: Polit-Neulinge wie Anil Altun (Platz 7) und Linda Reinke (Platz 8), beide unter 30. Auch externe Stimmen wie Ina Schönwetter-Kramer von der Arbeiterwohlfahrt sollen frischen Wind in die Ratsarbeit bringen. Eine strategisch durchmischte Liste mit klarem Fokus auf soziale Themen wie Wohnen – möglicherweise inspiriert von den Wahlerfolgen linker Kräfte in Berlin. Grünen-Stadtrat und Podcast-Host Paul Arzten kündigt die eigene Liste für den Herbst an. "Das Beste kommt zum Schluss", so Arzten augenzwinkernd, aber selbstbewusst. Bis dahin bleibt viel Stoff für Debatte – und für weitere Podcast-Folgen mit Kandidat:innen, die sich den Fragen der Hosts stellen. Die Kommunalwahl verspricht mehr als nur Stimmzettel: Sie wird zur Bühne für Nürnbergs politische Zukunft.

  • Zurück auf dem Spielfeld: Bastian Goess übernimmt erneut die Nürnberg Hawks – mit Erfolg

    Mit einem furiosen Saisonstart kehrt Head Coach Bastian Goess zurück an die Seitenlinie der Nürnberg Hawks. In der aktuellen Folge des Podcasts „Hawks Nest“ spricht er mit Moderator Kevin Kienle über seine überraschende Rückkehr, dominante Siege gegen Bayreuth und die Herausforderungen der kommenden Partie gegen Erlangen. Goess, der bereits seit Jahren mit den Hawks verbunden ist, übernahm nach einem kurzfristigen Trainerwechsel erneut das Ruder – und das mit eindrucksvollem Erfolg: Zwei Spiele, zwei Siege, insgesamt 102 Punkte erzielt, null Punkte kassiert. Der dominante Saisonstart lässt auf eine vielversprechende Spielzeit hoffen, auch wenn die Mannschaft nach mehreren Wechseln und Playbook-Anpassungen erst kurzfristig zusammenfand. Im Gespräch betont Goess die besondere Herausforderung, die Motivation nach einem Kantersieg hochzuhalten und gleichzeitig Spielzeit für möglichst viele Akteure zu schaffen. Besonders hebt er Quarterback Cody hervor, der mit Ruhe und klugen Entscheidungen überzeugt – trotz fehlender Spielpraxis in der Vorbereitung. Doch der wahre Härtetest steht noch bevor: Gegen die Erlangen Sharks erwartet die Hawks ein Gegner mit einem unorthodoxen System und viel Erfahrung. Trotz personeller Ausfälle sieht Goess sein Team gut vorbereitet – auch weil die Defense mit einem neuen Nickel-System überraschen soll. Der Trainer gibt zudem einen Ausblick auf Neuzugänge und junge Talente wie Joshua Walker, die gegen Erlangen erstmals auf dem Feld stehen könnten. Der Podcast bietet einen spannenden Einblick in das Innenleben eines ambitionierten Football-Teams auf dem Weg Richtung Regionalliga – mit einem Coach, der nicht der lauteste, aber vielleicht der verbindendste im Team ist. 🎧 Jetzt reinhören:

  • Zwischen Fermentation und Feinsinn: Wie das Tisane Nürnberg kulinarisch neu definiert

    Ein Abend wie eine Partitur – im Tisane wird nicht serviert, es wird inszeniert Ein Besuch im Tisane ist kein Abendessen – es ist ein Erlebnis. In einer Stadt, die gastronomisch gerne zwischen fränkischer Bodenständigkeit und internationaler Fusion pendelt, markiert das Tisane ein neues kulinarisches Koordinatensystem: Hier wird nicht gekocht, hier wird komponiert. Was Küchenchef René Stein und sein Team auf die Teller bringen, ist sensorisches Theater, präzise inszeniert, überraschend, mutig und doch geerdet. Die Bühne: Beton, Feuer, Licht Wer das Restaurant betritt, findet sich in einem Raum wieder, der wirkt wie ein Atelier. Puristischer Beton trifft auf weiches Licht, durchzogen von violettem Neon, das subtil an Berliner Clubs erinnert – ein Hauch von Rebellion im Raum der Stille.Die Küche ist offen, die Gäste sitzen an einer Theke aus grobem Stein, blicken direkt in die Kulinarikmaschine. Kein Vorhang, keine Showküche – hier wird geschwitzt, geflämmt, angerichtet. Echt. Transparent. Großartig. Ein Anfang, der leise knistert Die ersten Noten des Abends: warmes Brot, zartes Salzbutterspiel. Schlicht – und gerade deshalb so wirkungsvoll. Dazu ein Amuse-Bouche, das neugierig macht. Rindertatar auf fluffigem Brioche mit einer würzigen Mayonnaise – eine Reminiszenz an Klassiker, aber mit feiner Kante. Zwischen Suppe und Sud: flüssige Geschichten Eine kräftige Brühe trägt die Pasta, die an feuchte Waldböden erinnert, erdig, herb, tief. Das Öl darauf: leuchtend grün, fast schon alchemistisch. Ein Gang, der entschleunigt und aufhorchen lässt. Winter auf dem Teller: Bitterkeit, Erde, Salz Was folgt, ist ein kunstvoller Stillstand: Grünkohl, Rote Bete, frittiertes Kohlgemüse – das alles auf einem Sud, der schmeckt wie ein Wald im Spätherbst. Eine Kugel aus Roter Bete glänzt dunkel und süß-säuerlich, die salzigen Kohlchips knistern auf der Zunge. Hier wird Winter nicht beklagt, sondern gefeiert. Schwarzkohl neu gelesen Was folgt, ist ein Meisterwerk: Schwarzkohl in all seinen Aggregatzuständen – mariniert, püriert, frittiert – begleitet von einer Vanillesauce und hauchdünnen Serranochips. Hier wird Gemüse zur Hauptsache und Vanille zur Provokation, ohne je ins Kitschige zu kippen. Das Eigelb – ein Signature-Moment Ein dampfgegartes Eigelb in Sojasauce, flankiert von Feldsalat und Chitalke-Pilzen. Minimalistisch, japanisch inspiriert, fast meditativ. Wer hier noch nicht begriffen hat, dass im Tisane jede Zutat eine Rolle spielt, der hat nicht genau hingeschmeckt. Meer und Wild: Kraft trifft Eleganz Der gebeizte Kabeljau mit Kaviar, Kartoffeln und Austern-Buljotee wird unter einer Wärmelampe finalisiert – ein aromatischer Balanceakt zwischen Jod, Salz und zart schmelzender Textur. Es folgt die Taube: serviert mit süß-sauer eingelegten Preiselbeeren, einer aromatischen Imperialtraube und einem mit Leberwurst gefüllten Tortellino. Eine wilde Kombination – doch sie funktioniert. Und wie. Tepache & Duroc: Ferment trifft Feuer Der fermentierte Tepache-Gang mit Ananas, Rum und frittiertem Fruchtfleisch ist eine tropische Verschnaufpause – gleichzeitig Dessert, Intermezzo und Digestif. Danach folgt das gegrillte Duroc-Schwein mit Kohlrabi-Salat, Essiggurke und Ahornsirup. Der Holzkohlenrauch verleiht dem Gang archaische Tiefe, das Dillöl sorgt für Frische. Finale furioso: Kürbis und Kokosbuchtel Hokkaido wird in allen Formen gedacht: als Eis, geröstet, getoastet. Texturkontrast meets Temperaturschock – raffiniert. Der Schlussakkord, eine fluffige Buchtel mit Kokos-Mandel-Creme und Ahornsirup, ist purer Trost – wie eine Umarmung nach einem langen Gespräch. Begleitung mit Feingefühl: Wine & Juice Pairing Selten gelingt es einem Restaurant, alkoholische und nicht-alkoholische Begleitungen auf Augenhöhe zu präsentieren. Im Tisane gelingt beides. Die Wine Pairings reichen vom frischen 2023er Lagrein Rosé aus Südtirol über den slowenischen Vino Gross (2022 Gora Haloze) bis zum komplexen, im Holz gereiften HELMUT Barrel Aged aus Hamburg. Besonders eindrucksvoll: die Rioja-Note von Juan Carlos Sancha und ein eleganter Pinot & Chardonnay Brut von Van Volxem. Zeitgleich überzeugt das Non-Alcoholic Pairing mit erstaunlicher Tiefe. Rote Bete, Ingwer und Holunder zum Einstieg – mehr Aperitif als Saft. Darjeeling und Sencha treffen auf Citrusnoten, Waldbeeren auf Wacholder und Piment. Spätestens beim pairing von Cranberry, Estragon und Hibiskus wird klar: Hier wird nicht kompensiert, sondern kreiert. Und wer die Aprikose mit Buchweizen und Verbene erlebt hat, weiß: Alkoholfreie Begleitung kann berauschender sein als jede Promille. Fazit: 650 Euro, die man schmeckt – und fühlt Zugegeben: 650 Euro für zwei Personen mit Weinbegleitung sind ein Statement. Doch jeder Gang war durchdacht, jeder Moment ein Puzzle der Sinne. Service, Licht, Dramaturgie – alles folgt einem Plan, der nie ins Mechanische kippt. Das Tisane erhebt die Küche zur Kunstform, ohne Arroganz. Es erzählt Geschichten auf Tellern – von Wäldern, Jahreszeiten, Techniken, Texturen – und vor allem von Leidenschaft. Das Tisane ist nicht einfach ein Restaurant. Es ist das neue Herz der kulinarischen Avantgarde Nürnbergs.

  • Kanzlerwahl-Eklat im Bundestag: Friedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang

    Ein historischer Paukenschlag im Bundestag: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik scheiterte ein designierter Kanzler im ersten Wahlgang. Friedrich Merz, Spitzenkandidat der CDU/CSU, verfehlte trotz eines gültigen Koalitionsvertrags mit der SPD die absolute Mehrheit. Im Podcast „U12“ auf The Nuremberg Times analysieren die Hosts Kevin Kienle und Paul Arzten das politische Beben – und spekulieren über die wahren Ursachen hinter dem Misstrauensvotum. Der DAX rutschte ab, die AfD feuerte Stimmung, und auch aus weiteren Oppositionsparteien hagelte es Kritik. Obwohl Merz im zweiten Durchgang schließlich gewählt wurde, bleibt ein fader Beigeschmack: Die Koalition startet geschwächt und zerstritten. Wer die Gegenstimmen zu verantworten hat, bleibt unklar – Spekulationen reichen von enttäuschten SPD-Linken bis zu einem kalkulierten Demütigungsmanöver aus der CSU unter Markus Söder. Die Diskussion im Podcast wirft einen kritischen Blick auf die innerparteilichen Spannungen – insbesondere zwischen konservativen Kräften der Werte-Union und dem gemäßigten Merkel-Lager. Auch die mögliche Benachteiligung von SPD-Co-Vorsitzender Saskia Esken in der Ministeriumsvergabe wird thematisiert. Ein weiteres Pulverfass in einer ohnehin fragilen Konstellation. Der ironische Kommentar von Dorothee Bär („Die Rakete, die beim zweiten Mal startet, ist erfolgreicher“) bringt es auf den Punkt: Diese Koalition steht unter Druck – und Deutschland droht politisches Trudeln statt stabiler Kurs. Die ganze Analyse jetzt im Podcast „U12“ – auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Quelle Bild: Deutscher Bundestag

  • 50:0! Nürnberg Hawks demontieren Bayreuth zum Auftakt – ein Statement-Sieg mit Signalwirkung

    Es war eine Machtdemonstration zum Saisonstart: Die Nürnberg Hawks haben den Liganeuling Bayreuth mit 50:0 aus dem eigenen Stadion gefegt. Ein Ergebnis, das nicht nur aufhorchen lässt, sondern die Ambitionen der Franken untermauert. Im Podcast Hawks Nest spricht Bastian Brezinski, Verantwortlicher, über den furiosen Auftakt, ein Jahr voller Umbrüche – und die große Herausforderung, sich als Team neu zu finden. „Wir wussten selbst nicht, wo wir stehen“, sagt Brezinski rückblickend auf die Vorbereitungsphase. Neuer Quarterback, neues Playbook, neue O-Line – das Rezept für Unsicherheit. Doch stattdessen folgt ein perfekter Auftakt: ein ausgewogener Mix aus Lauf- und Passspielzügen, dazu eine kompromisslose Defense, die dem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ. Bayreuth, gerade erst aufgestiegen, fand gegen die aggressive Hawks-Front keinen Zugriff – und musste sich früh dem Druck beugen. Besonders bitter für Bayreuth: Schlechte Snaps und permanente Bedrängnis führten dazu, dass die Gäste kaum geordnete Spielzüge zustande brachten. „Wir machen an der Line dicht. Kein Platz, keine Zeit – das merkt man“, so Brezinski. Trotz des Triumphs bleibt er vorsichtig: „Das war sicher ein Statement. Aber Bayreuth ist neu in der Liga. Der echte Härtetest kommt noch.“ Eine Gelegenheit, sich erneut zu beweisen, folgt am 11. Mai, wenn das Rückspiel gegen Bayreuth auf dem traditionsreichen Zeppelinfeld stattfindet – der neuen Heimspielstätte der Hawks. Ein geplatztes Spiel gegen Hof sorgt derweil für Unruhe im Terminplan. Die Gäste konnten verletzungsbedingt nicht antreten. Der organisatorische Aufwand, Spielverlegungen, ein neuer Platz und die Trainerrochade – all das zeigt: Die Hawks sind gefordert, sportlich wie strukturell. Doch das Team scheint stärker denn je. Und wie geht es weiter? „Der Aufstieg ist natürlich das Ziel“, so Brezinski. Ein Versprechen, das nach diesem Auftakt niemand bezweifeln dürfte. 🎧 Den ganzen Talk jetzt hören – im neuen Podcast Hawks Nest.

  • Wie die Nürnberg Hawks mit Maximilian Höfer die nächste Football-Generation formen

    In der neuesten Folge des Podcasts Hawks Nest begrüßt Kevin Kienle ein engagiertes Gesicht bei den Nürnberg Hawks: Maximilian Höfer, Jugendvorstand und Spieler der ersten Mannschaft. Offen erzählt Max, wie ihn seine Leidenschaft für Football über Umwege zu den Nürnberg Hawks führte – und warum er sogar seinen Job wechselte, um mehr Zeit für Sport und Ehrenamt zu haben. Max spricht über die Herausforderungen und Chancen, gleichzeitig Jugendvorstand und aktiver Spieler zu sein. Besonders wichtig sei ihm, jungen Menschen in Nürnberg einen durchgängigen sportlichen Werdegang zu ermöglichen – von der U11 bis hin zur Herrenmannschaft. Dafür setzen die Hawks auf persönliche Ansprache, starke Teamarbeit und nachhaltige Strukturen. In dem Gespräch wird klar: Football bei den Hawks ist mehr als Sport – es ist Gemeinschaft, Verantwortung und Leidenschaft. Max gibt zudem einen spannenden Einblick, wie ihn die Arbeit mit Jugendlichen auch selbst als Spieler weiterbringt. Und zum Schluss wagt er noch eine mutige Prognose für seine Lieblingsmannschaft, die Arizona Cardinals. Jetzt reinhören und erfahren, wie die Nürnberg Hawks den Football in Nürnberg weiterentwickeln wollen!

  • Das neue Max-Morlock-Stadion: Zwischen Vision, Finanzierung und Fanträumen

    Es geht voran mit dem Max-Morlock-Stadion – zumindest auf dem Papier. In der neuen Podcastfolge spricht Kevin Kienle mit Paul Kaltenegger, zweiter Werkleiter des Stadions und langjähriger Mitarbeiter von Bürgermeister Christian Vogel, über den Stand der Planungen und die Zukunft des 1. FC Nürnberg. Kaltenegger erläutert die komplexe Finanzierung des geplanten Umbaus, die Herausforderungen bei den Kostensteigerungen und die Chancen, die ein neues Stadion für Nürnberg bieten könnte – nicht nur für den Sport, sondern auch als Event- und Begegnungsstätte. Im Gespräch wird deutlich: Der Umbau soll einerseits moderne Anforderungen erfüllen, etwa Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit, gleichzeitig aber die ikonische achteckige Form des Stadions bewahren, die unter Denkmalschutz steht. Auch die Rolle der Fans spielt eine zentrale Rolle: Mehr Nähe zum Spielfeld, bessere Stimmung, neue Erlebnisse – all das soll das neue Stadion bieten. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung ein Kraftakt: Stadt und Verein wollen je 30 Millionen Euro beitragen, den Rest sollen Kredite decken. Ein endgültiger Plan steht jedoch noch aus. Im Podcast wird ebenso die kritische Einschätzung von EY zur bisherigen Finanzplanung diskutiert und wie Stadt und Verein nun realistischer kalkulieren wollen. Trotz der Unwägbarkeiten bleibt Kaltenegger optimistisch: Das neue Max-Morlock-Stadion könnte nicht nur den FCN, sondern auch die Stadt Nürnberg nachhaltig stärken. Jetzt reinhören und mehr erfahren: Quelle Bild: Stadt Nürnberg

  • Frühlingsvolksfest, Verkehrsvisionen und Kulturfragen: Das bewegt Nürnberg

    Am kommenden Samstag startet das Nürnberger Frühlingsvolksfest am Dutzendteich. Doch nicht nur Fahrgeschäfte und Bieranstich stehen im Fokus: Auch ein mögliches Magnetschwebebahn-Projekt sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion und ein Umbruch in der Kulturszene sorgen für Gesprächsstoff. Frühlingsvolksfest eröffnet mit Tradition und Taktgefühl Am 19. April um 14:00 Uhr beginnt das Volksfest offiziell mit der Ausgabe von Gutscheinheften an der Bayernstraße. Um 16:30 Uhr zieht ein bunter Festzug über die Große Straße, bevor Oberbürgermeister Marcus König um 17:00 Uhr den Bieranstich vornimmt. Den Abschluss bildet eine Choreografie der Nürnberger Böllerschützen, die für Gänsehautmomente sorgen wird. Debatte um Magnetschwebebahn spaltet Meinungen Ein mögliches Magnetschwebebahn-Projekt im Süden Nürnbergs sorgt für Diskussionen. Während Befürworter von einem Meilenstein moderner Mobilität sprechen, warnen Kritiker vor enormen Kosten und zweifeln den praktischen Nutzen an. Die Stadt prüft aktuell die Machbarkeit sowie nachhaltige Alternativen für den urbanen Verkehr. 20 Jahre Metropolregion: Wirtschaft im Rückblick Bei einer Veranstaltung der IHK Nürnberg zum 20-jährigen Jubiläum der Metropolregion wurde Bilanz gezogen: Erfolge im Verkehrsverbund, Zuwachs innovativer Unternehmen und eine starke wirtschaftliche Entwicklung stehen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und der Nachhaltigkeit gegenüber. Nürnbergs Kulturszene sucht neue Wege Nach dem Scheitern der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und spürbaren Kürzungen diskutieren Kulturakteur:innen über die Zukunft der Soziokultur in Nürnberg. Initiativen fordern mehr Unterstützung für freie Projekte, eine neue Kulturstrategie sowie mehr Teilhabe und Vielfalt. Es ist ein Aufbruch – aber wohin er führt, bleibt offen. Jetzt reinhören in den Podcast „Nürnberg Aktuell“ Mehr Infos und Hintergründe zu diesen Themen gibt’s in der aktuellen Folge unseres Podcasts Nürnberg Aktuell. Jetzt überall streamen – auf Spotify, Apple Podcasts und direkt auf unserer Website. Quelle Bild: Stadt Nürnberg

  • Kaspar Schmauser: Wie drei Gründer aus Franken mit veganer Systemgastronomie durchstarten

    In der Altstadt Nürnbergs, direkt am Hauptmarkt, hat sich ein stiller Wandel in der Gastronomie vollzogen. Was mit einem einzigen Laden begann, wächst inzwischen zu einer Kette mit sieben Standorten – und drei weiteren in Planung. Die Rede ist von Kaspar Schmauser, einem veganen Systemgastronomie-Konzept mit großer Vision. Im aktuellen Podcast der Reihe "Echodialog" by The Nuremberg Times spricht Romy mit Mitgründer Philipp Selzle über die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, den Unternehmergeist der Generation Y – und darüber, warum ein deutscher Name ohne kulinarischen Bezug zum Erfolgsgeheimnis wurde. „Wir wollten einen Namen, der hängen bleibt, auf Instagram funktioniert und nicht auf kurzfristige Food-Trends setzt“, erklärt Selzle. Den entscheidenden Impuls gab schließlich eine Freundin, die spontan den Namen „Kaspar Schmauser“ vorschlug – ein Vorschlag, der zunächst belächelt, dann geliebt wurde. Doch hinter dem charmanten Namen steckt mehr als cleveres Branding: Kaspar Schmauser steht für eine skalierbare, digitale und bewusst konzipierte Systemgastronomie. Bestellt wird digital, bezahlt kontaktlos, gekocht wird frisch – ausschließlich vegan. Selzle betont: „Unser Essen soll vor allem schmecken. Dass es vegan ist, ist ein Bonus.“ Der Podcast gewährt auch persönliche Einblicke in den unternehmerischen Weg von Selzle: Vom Wirtschaftsstudium über fünf Jahre bei Vapiano bis hin zum Schritt in die Selbstständigkeit. Er spricht offen über Risiken, Verantwortung für 150 Mitarbeitende – und über die Freiheit, „auch mal mittags ein Bier in der Sonne mit Freunden trinken zu können, wenn einem danach ist“. Im letzten Drittel wird es politisch: Selzle sieht bürokratische Hürden als eines der größten Hemmnisse für junge Unternehmen – und plädiert für einen neuen, praxisorientierten Blick auf Unternehmertum: „Wenn wir 100 neue Jobs schaffen, sollte das eigentlich im Interesse jeder Verwaltung sein.“ Der Podcast ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern auch ein eindringlicher Appell, Unternehmertum neu zu denken: bodenständig, digital, sinnstiftend. Quelle Bild: Kaspar Schmauser

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