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Kongresshalle: Ausstellung „Raum im Raum“ in Segment #16 eröffnet

vor 7 Stunden
3 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • In Segment #16 der Kongresshalle Nürnberg ist seit Samstag, 7. November 2026, die Ausstellung „Raum im Raum“ zu sehen; sie läuft bis einschließlich 28. November.

  • Kurator Carlos Cortizo zeigt Installationen und Objekte von sechs zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern.

  • Geöffnet ist donnerstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 16 Uhr; der Eintritt ist frei.

  • Segment #16 dient seit April 2025 als provisorischer Kulturraum, bis im Rundbau die künftigen Ermöglichungsräume fertig sind.


In der Kongresshalle Nürnberg hat eine neue Ausstellung begonnen, die sich mit dem Ort selbst beschäftigt. „Raum im Raum“ ist seit Samstag, 7. November 2026, in Segment #16 des Rundbaus an der Bayernstraße 100 zu sehen. Die Eröffnung war nach Angaben der Stadt Nürnberg für 18 Uhr angesetzt. Die von Carlos Cortizo kuratierte Schau läuft bis einschließlich Samstag, 28. November.


Die Leitfrage formuliert die Stadt so: „Wie beeinflussen sich Kunst und Raum gegenseitig?“ Sechs Künstlerinnen und Künstler antworten darauf mit Installationen und Objekten, die nach Angaben der Stadt in einen Dialog mit der Architektur sowie der historischen und sozialen Bedeutung der Kongresshalle treten.


Wer stellt in der Kongresshalle aus?

Beteiligt sind sechs zeitgenössische Positionen:


  • Tobi Keck

  • Christopher Mau

  • Alexander Rosol

  • Maren Strack

  • Rosemarie Weinlich

  • Annette Wesseling


Alle setzen sich laut der Ankündigung mit Raum und Räumlichkeit auseinander. Welche Arbeiten im Einzelnen gezeigt werden, hat die Stadt bislang nicht beschrieben.


Wann ist die Ausstellung geöffnet?

„Raum im Raum“ ist donnerstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Der Eingang liegt im Rundbau der Kongresshalle an der Bayernstraße 100; für Segment #16 stellt die Stadt auf ihrer Website eine Wegführung bereit.


Was ist Segment #16?

Segment #16 ist ein provisorischer Veranstaltungsraum im Rundbau der Kongresshalle. Er steht seit April 2025 für künstlerische und kulturelle Projekte zur Verfügung und ersetzt Segment #1, das wegen der Bauarbeiten nicht mehr für Veranstaltungen genutzt werden kann. Der Geschäftsbereich Kultur des Oberbürgermeisters zeigt dort Formate aus Bildender Kunst, Musik, Theater, Tanz und Performance.


Die Veranstaltungen sollen nach Darstellung der Stadt die Möglichkeiten der künftigen Ermöglichungsräume schon heute erproben. Gemeint sind mehr als 7.000 Quadratmeter in vier Segmenten des Rundbaus, in denen Ateliers, Bandproberäume, Werkstätten und Ausstellungsflächen entstehen sollen. Die Stadt beziffert die Kosten auf rund 44 Millionen Euro; der Betrieb soll im Herbst 2028 beginnen und von einer Stiftung übernommen werden, deren Gründung der Stadtrat im April 2026 beschlossen hat.


Ein Kulturort im NS-Bau

Die Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ist ein unvollendeter Bau der Nationalsozialisten. Die Stadt will sie als Ort der Kunst, Kultur und kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart erfahrbar machen. Neben den Ermöglichungsräumen entsteht im Innenhof eine Spielstätte für das Staatstheater.


Die Ausstellung steht damit in einer Reihe mit anderen Projekten am Ort: Erst Anfang November hat das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände im Nordflügel der Kongresshalle seine neue Dauerausstellung eröffnet. Weitere Kulturberichte finden Sie in der Rubrik Kultur.


Fragen und Antworten

Wo ist die Ausstellung „Raum im Raum“?

Die Ausstellung ist in Segment #16 im Rundbau der Kongresshalle Nürnberg, Bayernstraße 100, zu sehen.


Kostet die Ausstellung in der Kongresshalle Eintritt?

Nein. Der Eintritt zu „Raum im Raum“ ist nach Angaben der Stadt Nürnberg frei.


Was offen ist

Wie die Eröffnung am Samstagabend verlief und wie viele Besucherinnen und Besucher kamen, lag bei Redaktionsschluss nicht vor. Ob es während der Laufzeit Führungen oder Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern gibt, geht aus der Ankündigung der Stadt nicht hervor.


Titelbild: Luftaufnahme der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg – Foto Micha / Unsplash, Unsplash-Lizenz

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