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POLITIK IN NÜRNBERG · FRÜHERE AMTSTRÄGER
Dr. Otto Ziebill
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (1948–1951)
SPD · Oberbürgermeister 1948–1951 · Stand: 29. September 2026

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
Dr. Otto Ziebill (SPD) war von 1948 bis 1951 Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg; der Stadtrat hatte ihn nach der Stadtratswahl 1948 in das Amt gewählt.
1951 wechselte er als Hauptgeschäftsführer zum Deutschen Städtetag und gehörte bis 1963 dessen Präsidium an.
Vor seiner Zeit in Nürnberg war er Magistratsrat und Rechtsanwalt in Königsberg, nach 1945 Richter, Oberlandesgerichtsrat und Präsident der Berufungskammer in Nürnberg.
Ziebill wurde am 7. November 1896 in Hamburg geboren, war promovierter Jurist und starb am 27. Dezember 1978 in Karlsruhe.
Amtszeit und heutige Aufgaben
Otto Ziebill (SPD) war von 1948 bis 1951 Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg. Nach Angaben der Stadt bestimmte nach den Stadtratswahlen 1946 und 1948 jeweils der Stadtrat den Oberbürgermeister aus seiner Mitte; 1948 fiel die Wahl auf Ziebill, der damit auf Hans Ziegler (SPD) folgte. Die erste direkte Wahl eines Nürnberger Oberbürgermeisters fand erst 1952 statt; sie gewann Otto Bärnreuther (SPD).
1951 wechselte Otto Ziebill (SPD) als Präsidialdirektor und Hauptgeschäftsführer zum Deutschen Städtetag; dem Präsidium des kommunalen Spitzenverbands gehörte er von 1951 bis 1963 an. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Kommunalpolitik und -verwaltung, darunter eine „Geschichte des Deutschen Städtetages“.
Lebenslauf und Werdegang
Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Königsberg
1923: Magistratsrat in Königsberg
1925: Rechtsanwalt in Königsberg
1945/46: Stellvertreter des Landrats und Richter in Beilngries (Oberpfalz)
1946/47: Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Nürnberg
1947/48: Präsident der Berufungskammer Nürnberg (Entnazifizierung)
1948–1951: Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (vom Stadtrat gewählt)
ab 1951: Präsidialdirektor und Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags
1951–1963: Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags
Häufige Fragen zu Otto Ziebill
Wann war Otto Ziebill Oberbürgermeister von Nürnberg?
Otto Ziebill (SPD) war von 1948 bis 1951 Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg. Nach der Stadtratswahl 1948 wählte ihn der Stadtrat in das Amt; eine Direktwahl durch die Bürgerinnen und Bürger gab es damals noch nicht. Vorgänger war Hans Ziegler (SPD).
Wer war Nachfolger von Otto Ziebill?
Nachfolger von Otto Ziebill (SPD) war Otto Bärnreuther (SPD). Er gewann am 30. März 1952 die erste direkte Oberbürgermeisterwahl in Nürnberg mit 50,9 Prozent der gültigen Stimmen und blieb bis zu seinem Tod im September 1957 im Amt.
Was machte Otto Ziebill nach seiner Zeit als Oberbürgermeister?
Otto Ziebill (SPD) wechselte 1951 als Präsidialdirektor und Hauptgeschäftsführer zum Deutschen Städtetag und gehörte dessen Präsidium bis 1963 an. Er veröffentlichte Schriften zur Kommunalpolitik, darunter eine Geschichte des Deutschen Städtetages. Ziebill starb am 27. Dezember 1978 in Karlsruhe.
Welchen beruflichen Hintergrund hatte Otto Ziebill?
Otto Ziebill (SPD) war Jurist. Er studierte in Königsberg, wurde dort 1923 Magistratsrat und 1925 Rechtsanwalt. Nach 1945 war er Richter, Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Nürnberg und Präsident der Berufungskammer Nürnberg, bevor er 1948 Oberbürgermeister wurde.
Quellen
Stadt Nürnberg: Oberbürgermeister und Bürgermeister seit 1818
Haus der Bayerischen Geschichte: Biografie Dr. Otto Ziebill
Munzinger Biographie: Otto Ziebill
Deutscher Städtetag: Geschichte
Stand: 29. September 2026. Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen.
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PARTEI
SPD
FRÜHERES AMT
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg (1948–1951)
GEBOREN
7. November 1896
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